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Gifhorn Stadt Marktplatz: Hunderte feiern Erntedankfest
Gifhorn Gifhorn Stadt Marktplatz: Hunderte feiern Erntedankfest
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16:12 27.09.2015
Beliebte Veranstaltung zum Herbst-Auftakt: Auf dem Marktplatz in Gifhorn feierten am Samstag Hunderte das Erntedankfest. Zahlreiche Vereine, Verbände und Institutionen stellten das bunte Programm zusammen. Quelle: Photowerk (cc)
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Sieben Erntewagen, ein Bühnenprogramm mit Musikzügen, Chören und tanzenden Kindern, zahlreiche Info- und Verkaufsstände - und zum Mittag die Feldküche der Feuerwehr mit Erbsensuppe: So dankte Gifhorn am Samstag für die ausklingende Saison. Zahlreiche Vereine haben viel Zeit und Mühe etwa in die Herrichtung der Erntewagen gesteckt.

„Wenn viele Hände mit anfassen, geht alles ganz schnell“, so Arne Rademacher vom Kleingartenverein Allerkanal. Dieser präparierte einen Handwagen unter anderem mit Möhren, Kartoffeln und Kürbissen. Nach der Ausstellung sollen diese an die Martin-Luther-Gemeinde gehen.

„Wir machen einfach den Kühlschrank auf - und alles ist da“, sagte Bürgermeister Matthias Nerlich. Dabei sollte auch in der Ära der gut sortierten Supermärkte „das kleine Zauberwort“ - nämlich Danke - nicht vergessen werden.

Nerlich dankte diesmal unter anderem jenen vielen Helfern, die zurzeit für die Flüchtlinge im Kreis Gifhorn da sind. Das war auch Thema beim ökumenischen Gottesdienst. 576,65 Euro sind dabei an Kollekten für Flüchtlinge zusammen gekommen, so Martin Wrasmann von der katholischen St. Altfrid-Gemeinde. „Geben ist seliger denn nehmen.“ Wickeltische, Kinderbettzeug, Handtücher und Regale wollen die Kirchen anschaffen.

Erst kräftig anheben, dann tanzen: Pünktlich zum Mittag übergaben die USK-Trachtentänzer der Stadt wieder die Erntekrone. Im Rathaus-Foyer wurde das fast vier Zentner schwere Exemplar aufgehängt.

Jagdhornbläser, Erbsensuppe, zauberhaftes Ambiente

Für viele Gifhorner ist das Erntedankfest auf dem Marktplatz ein Muss. Bühnenprogramm, reich geschmückte Erntewagen und Erbsensuppe der Feuerwehr haben vor allem beim älteren Publikum nicht an Anziehungskraft verloren.

Die Gelegenheit ist günstig für Philipp Kroner. „Meine Frau ist beim Friseur. Da habe ich Zeit.“ Bereits zu Beginn des Erntedankfestes ist der Gifhorner mit dabei. „Allein schon wegen der herrlich geschmückten Erntewagen. Und Unterhaltung ist auch gegeben.“ Seine Frau Maria werde nach dem Friseurtermin natürlich mit dazu stoßen, schmunzelt der 75-Jährige.

„Mir gefallen die Jagdhornbläser am besten, weil ich selber Jagdhorn spiele – aber nicht auftrete“, sagt eine 71-jährige Gifhornerin, warum sie bereits am Morgen das Erntedankfest besucht. Und: „Das Ambiente ist zauberhaft.“ Deshalb sei sie jedes Jahr aufs Neue dabei, wenn es die Zeit zulasse.

Wochenmarkt und Erntedankfest – diese Kombination lässt auch Marianne Wehlend aus Gifhorn selten aus. „Ich bin ja in der Stadt auf dem Markt und mache Besorgungen.“ An jenem Tag hat sie auch den Sinn des Erntedankfestes im Blick: „Es ist nicht selbstverständlich, dass wir alles haben“, weiß die 74-Jährige. „Das sollte man nicht vergessen.“

„Ich bin wegen der Erbsensuppe hier“, sagt ein 56-jähriger Gifhorner und glaubt: „Die meisten kommen deswegen.“ Das sei ein Gericht, das kaum noch selbst gemacht werde.

rtm

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