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Maikampsee: Polizei fasst drei Fischdiebe

Illegales Stellnetz Maikampsee: Polizei fasst drei Fischdiebe

So einen schweren Fall von Wildfischerei hat es in Gifhorn bisher noch nicht gegeben: Mit einem fast 100 Meter langen Stellnetz haben fünf Tatverdächtige den Maikampsee an der K 114 abgeriegelt, um Fische zu erbeuten. Drei der mutmaßlichen Täter wurden am Sonntagnachmittag von der Polizei gefasst, zwei Männern gelang die Flucht. Die Ermittlungen dauern an.

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Fischwilderei am Maikampsee: ASV-Gewässerwart Thorsten Wieck hat das Netz der Ganoven sicher gestellt.
 

Quelle: Sebastian Preuß

Gifhorn.  „Das Stellnetz, das von einer Uferseite zur anderen Uferseite gespannt war, wurde am Sonntagnachmittag von einem Mitglied unseres Vereins entdeckt“, sagt Karl-Heinz Gose, Vorsitzender des Angler-Sportvereins Gifhorn (ASV). Dem Mann, der mit seinem Sohn am Maikampsee angelte, war das große Stellnetz aufgefallen. „Er hat daraufhin umgehend die Polizei benachrichtigt“, so Gose. Einer Streifenwagen-Besatzung sei es gelungen, drei der insgesamt fünf Tatverdächtigen zu stellen und sie festzunehmen. Zwei weiteren mutmaßlichen Mittätern sei jedoch die Flucht gelungen, so Gose.

Das Netz sei 80 bis 100 Meter lang und habe eine Höhe von 1,50 Metern. Es sei an der Oberseite mit kleinen Korkringen versehen, damit es nicht untergehe. „Wenn es aufgespannt ist, verfangen sich in den kleinen Maschen die Fische – sie werden dann nach dem Einholen des Netzes heraus gepflückt“, erläutert Gose. Der ASV-Chef vermutet, dass das Netz möglicherweise in den Nachtstunden mit einem Boot ausgebracht worden ist. „Denkbar ist auch, dass die Leine des Netzes per Angelwurf am anderen Ufer gelandet ist“, so Gose.

„Das Netz habe ich als Beweismittel sicher gestellt“, erklärt Thorsten Wieck, ASV-Gewässerwart und Vorstandsmitglied. Er war kurz nach dem Vorfall – er ereignete sich am Sonntag gegen 15.30 Uhr – ebenfalls sofort am Maikampsee.

Gose setzt nun darauf, dass die Täter zur Rechenschaft gezogen werden. „Viele Verfahren wegen Fischwilderei wurden von der Hildesheimer Staatsanwaltschaft schon eingestellt – das ist für unsere Fischerei-Aufseher immer frustrierend“, hofft der ASV-Chef darauf, dass es im aktuellen Fall anders läuft.

Von Uwe Stadtlich

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