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Mahnwache nach Überfall auf Prostituierte

Ahnsen/Päse Mahnwache nach Überfall auf Prostituierte

Ahnsen/Päse. Mahnwache nach dem brutalen Überfall auf eine Prostituierte: Auf dem Parkplatz an der B 188 bei Ahnsen, wo eine 27-Jährige am 9. März fast totgeprügelt wurde, machten Frauenrechtlerinnen gestern drei Stunden lang auf die Situation der Liebesdienerinnen aufmerksam und beteten für eine baldige Genesung des Gewalt-Opfers.

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„Entsetzt über das, was hier passiert ist“: Mahnwache auf Parkplatz der B 188, wo eine Prostituierte überfallen wurde.

Quelle: Photowerk (sp 2)

Ahnsen/Päse. Ein Kreis von sechs Frauen der Sozialdiakonischen Straßenarbeit, die anonym bleiben wollen, kümmert sich um Prostituierte, die in den Sexmobilen ihrem Tagewerk nachgehen - müssen. „Wir gehen im regelmäßigen Rhythmus zu den Frauen, wollen mit ihnen ins Gespräch kommen“, so die Koordinatorin.

Über Smalltalk, meist auf Englisch, wird bei Kaffee und Keksen eine Beziehung aufgebaut. Die Sozialarbeiterinnen helfen bei Alltäglichem. Sie bringen zum Beispiel den Prostituierten für die Wartezeit bis zum nächsten Freier Zeitschriften mit - normale Illustrierte, aber auch christliche Schriften. Oft seien es englische Zeitschriften, gefragt seien aber auch osteuropäische. „Es ist schwierig, sie in den Sprachen zu bekommen.“

„Wir stehen hier, weil wir entsetzt sind über das, was hier passiert ist“, erklärt die Koordinatorin die Aktion in einem Fürbitte-Gebet. „Ich finde die Aktion klasse“, sagte Christine Gehrmann vom Netzwerk gegen häusliche und sexuelle Gewalt. Dem stimmt Irmgard Damm vom Frauenzentrum in Gifhorn zu. Die Mahnwache mache die Probleme der Prostituierten, die keineswegs freiwillig dieser Tätigkeit nachgingen, öffentlich.

rtm

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