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MTV Gifhorn diskutiert über Leitbild und Finanzen

Verbesserungen bei der Vereinskultur angemahnt MTV Gifhorn diskutiert über Leitbild und Finanzen

Zwischenmenschliches Miteinander, Finanzen und Konkurrenz durch Ganztagsschulen waren diskutierte Themen in der Mitgliederversammlung des MTV Gifhorn. Der alte und neue Vorsitzende Waldemar Butz musste sich etwas bitten lassen, zum Leitbild als Baustein des Projekts „MTV2015plus“ Position zu beziehen.

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Verdiente Sportler: In der Versammlung des MTV gab‘s Ehrungen unter anderem für langjährige Treue.

Quelle: Michael Franke

Gifhorn. Zuvor hatte es Ulrich Prang vorgestellt und durchblicken lassen, dass noch viel zu tun sei, darin aufgeführte Ideale zu erfüllen. Etwa bei kooperativer, wertschätzender, fairer und unterstützender Vereinskultur: „Da könnten wir uns noch verbessern“, mahnte Prang, der in der Rolle des mit entsprechenden Freiheiten ausgestatteten Hofnarren gesehen werden wollte. Auf Nachfrage von Mitgliedern, wie denn nun der Vorstand dazu stehe, trat Butz ans Mikro zum Bekenntnis fürs Leitbild: „Das wollen wir so.“ Es werde das Miteinander verbessern. Dem Leitbild wurde bei einer Enthaltung zugestimmt.

„Einschränkungen wird es geben müssen“, stimmte Butz die Versammlung unter anderem auf eine Haushaltssperre ein. Der Verein sei mit der Konsolidierung im vergangenen Jahr nicht so zügig vorangekommen wie in den Vorjahren. Gleichwohl habe er seit 2011 das Vereinsvermögen um 122.488 Euro gesteigert und die Verschuldung um 166.509 Euro runtergefahren.

„Ich weiß, dass die Ganztagsschule Vereinen Probleme macht“, sagte Bürgermeister Matthias Nerlich. Kinder kämen erst spät aus der Schule und hätten kaum noch Zeit für Vereine. Immerhin organisiere der MTV an vier Schulen Nachmittagsangebote. Ganz nach dem Motto, das Prang in einem Satz umschrieb: „Dann gehen wir eben in die Schulen.“ Nerlich wünschte dem MTV, dass dieses Engagement eine wirksame Werbung sein möge.

Ehrungen und Wahlen

Zahlreiche verdiente Mitglieder hat der MTV Gifhorn in seiner Versammlung am Freitagabend in der Scheune des Deutschen Hauses geehrt. Außerdem wurden Teile des Vorstandes im Amt bestätigt.

Vereinstreue: Ferdinand und Wilhelm Lehner (60 Jahre), Heinz-Dieter Ebeling, Peter Göhler, Günter Hanke und Karsten Wiesenberger (50 Jahre), Heike Birth, Wolf-Rüdiger Krause, Erwin Matthes, Frank Schramhauser, Gitta Schröder, Sandra Stabel und Hartmut Wegner (40 Jahre) sowie Peter Bauer, Caroline Broszko, Barbara Catsarou, Werner Fischer, Dirk Hartung, Natascha Hellmold, Armin und Karin Hüttel, Rainer Kötke, Manfred Linneweh, Gisela Plagge, Hilde Schombera, Andy Seeger, Achim Taupinard und Eckhard Thiessen (25 Jahre).

Besondere Verdienste: Denis Hallfahrt (Bronzene Vereinsnadel, Judo), Karina Hallfahrt (Silber, Judo) und Margot Temporale (Gold, Gymnastik). Sportliche Leistungen: Leia Johanna Leister (Bronze, Fechten), Jade Marie Leister (Bronze, Fechten) und Chantal Diedrichs (Bronze, Rollkunstlauf) sowie die Erste Herren-Fußballmannschaft mit Trainer und Betreuerstab.

Besonderer Einsatz: Antje Diedrichs, Natalie Kimmel, Elke Vollmer, Julius Carstensen und Udo Eisenbarth.

Wahlen: Einstimmig wiedergewählt wurden Waldemar Butz als Vorsitzender, Nevzat Ayas als sein Stellvertreter und Uwe Beckmann als Geschäftsführer. Butz ließ gleich danach durchblicken, dass sich der MTV auf absehbare Zeit Gedanken um seine Nachfolge machen muss. „Jeder sieht mir mein Alter an und weiß: Irgendwann ist Schluss. Kein Mensch kann erwarten, dass ich hier mit 100 noch stehe.“ Butz und Beckmann wurden für die Zeit bis 2019 wiedergewählt, Ayas bis 2018. Nicht besetzt werden konnte die Stelle der Kinder- und Jugendwartin, für die Laura Rattunde nicht wieder angetreten ist. Butz kündigte an, dass sich der Vorstand daran mache, die Nachfolge zu klären.

rtm

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