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Gifhorn Stadt „Junge Leute sollten Tageszeitung kennen lernen“
Gifhorn Gifhorn Stadt „Junge Leute sollten Tageszeitung kennen lernen“
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06:00 27.10.2018
Die AZ in der Schule: Anja Struthoff und ihre 10.3 vom Gifhorner OHG machen beim Projekt Medien an den Schulen mit. Quelle: Sebastian Preuß
Gifhorn

Mit Tageszeitung hat es Andrej Wagner nicht so – zumindest bis jetzt. Der 17-Jährige aus Gifhorn bezieht Infos über tagesaktuelle Geschehen über sein Handy. Klassenkamerad Clemens Pfeufer auch, aber er nimmt auch eine Zeitung zur Hand. Was liest er da? „Politik interessiert mich, ansonsten auch Sport.“ Eher auf Bauprojekte und „was sonst so passiert“ hat es Nicolas Wolf abgesehen, wenn er die Titelseite nach Lesenswertem abcheckt. Auch bei Mette Engel liegt zuhause noch eine Zeitung, in die sie hin und wieder reinschaut.

Viele der 21 Gymnasiasten führen tatsächlich das Handy und damit das Internet als Nachrichtenquelle an. „Ich finde, dass junge Menschen eine Tageszeitung kennen lernen sollten“, sagt Lehrerin Struthoff. „Ich selbst habe mit zwölf Jahren angefangen, Zeitung zu lesen.“ Was macht aus Sicht Struthoffs eine Tageszeitung aus? „Ich weiß, woher die Meldung kommt.“ Das sei im Internet nicht immer klar.

Sieht die Deutsch- und Mathelehrerin die jungen Leute von heute gut über das Weltgeschehen informiert? „Es ist sehr, sehr unterschiedlich.“ Das sei aber kein neues Phänomen, sondern auch früher schon so gewesen.

Für ein halbes Jahr nun wird Zeitungsmuffel Andrej Wagner neue Erfahrungen mit dem althergebrachten Medium machen. „Ich bin gespannt.“

Wie geht MADS? Alle Infos zum Projekt der Aller-Zeitung

Wie behalten Schüler den Durchblick in der Medienwelt? Antworten gibt das neue medienpädagogische Projekt der Aller-Zeitung und der Wolfsburger Allgemeinen für Klassen ab dem siebten Jahrgang. Es heißt „Medien an der Schule“ (MADS) – und noch bis zum 31. Oktober können Lehrkräfte ihre Schule anmelden.

MADS läuft von November 2018 bis Mai 2019. Ein Info-Treffen für Pädagogen findet am 6. November in Gifhorn statt. Teilnehmende Klassen erhalten über einen Zeitraum von sechs Monaten (ab Dezember) die Tageszeitung und das Digitalabo – also jede Menge Info-Futter für den Unterricht. Das MADS-Projektbüro begleitet die Klassen mit medienpädagogischem Material. Das Basis-Paket wird mit Arbeitsbogen zu aktuellen Brennpunktthemen der Berichterstattung ergänzt.

Und es soll ja durchaus auch Zeitungsmeldungen geben, die Jugendliche ganz privat interessieren könnten. Es wird zum Beispiel um Themen wie die erste große Liebe, Musik und Konzerte, Bücher oder Blogger gehen.

MADS lädt alle ab Klasse sieben dazu ein, sich mit Medienvielfalt und dem bewussten Umgang mit Nachrichten auseinanderzusetzen. Dazu gibt’s Wettbewerbe, und die Teilnehmenden können selbst journalistisch aktiv werden.

Anmeldungen und weitere Infos im Internet oder unter der Gratis-Hotline 0800-5052478.

Von Dirk Reitmeister

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