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Gifhorn Stadt Lesung zwischen den Welten
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00:15 12.02.2014
Spannende Lesung: Stephanie Dorer stellte im Kavalierhaus Kurzgeschichten und einen Teil ihres Romans vor. Quelle: Photowerk (sp)
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Eigene und die Erlebnisse anderer seien ihr Inspiration, aber „manchmal geht auch die Fantasie mit mir durch“, sagte die Gifhornerin. Da wird‘s dann auch mal gruselig wie in „Ene mene muh“. Die Geschichte dreht sich um ein Computerspiel, in das die Erzählerin hineinstolpert und sich auf einem blutigen Schlachtfeld wiederfindet. Töten oder getötet werden, was anderes bleibt ihr nicht übrig.

Sie sei fasziniert von dem Übergang aus unserer in eine andere Welt, berichtet die Autorin, die Mitglied der Tolkien-Gesellschaft ist und sich auch wissenschaftlich mit phantastischer Literatur und Fantasy befasst. In „Die Macht der Worte“ wird dieser Übergang deutlich, in dem die Ich-Erzählerin in ihrer eigenen Geschichte aufwacht und sich mit dem Titelhelden auseinandersetzen muss, der sich langweilt, „weil du mit dem Schreiben nicht weiter kommst“. Eine Aussage dieses Titelhelden: „Du hast uns nicht erfunden, sondern gefunden.“

Eine Kostprobe gab Dorer aus ihrem Roman, „an dem ich seit Jahren arbeite und auch noch Jahre arbeiten werde“. Darin geht es um ein Buch, das zur „Tür zu einer anderen Welt“ wird. Oder, wie Dorer Dumbledore aus Harry Potter zitiert: „Nur weil es in deinem Kopf stattfindet, muss es nicht weniger real sein.“

Zwischen den Texten gab es musikalische Einlagen im Folkrock-Stil von Dorers Bruder Thomas Claussen und Robert Stolley, zwei Singer-Songwritern. Claussen hat die Texte speziell für diese Lesung geschrieben.

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