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Gifhorn Stadt Lepra, untergewichtige Kinder und Malaria: Gifhorner Frauenärztin heilt in den Slums
Gifhorn Gifhorn Stadt Lepra, untergewichtige Kinder und Malaria: Gifhorner Frauenärztin heilt in den Slums
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00:00 06.07.2010
Mittendrin, statt nur dabei: Frauenärztin Angela Miethe aus Gifhorn bei ihrem Einsatz in Kalkuttas Armenvierteln.
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Miethe war für die Hilfsorganisation „Ärzte für die dritte Welt“ in der Basisversorgung der indischen Bevölkerung tätig. Gekümmert hat sie sich um „alles, was kommt. Bluthochdruck, Lepra, Tuberkulose, Husten, untergewichtige Kinder, Schwangerenvorsorge“, zählt sie auf.
„In Indien sah ich Krankheitsbilder, die ich zuletzt im Studium gesehen hatte“, erzählt Miethe. Malaria, Tuberkulose und Lepra habe sie sogar zum ersten Mal gesehen. Die medizinische Versorgung sei völlig anders als in Deutschland. „Es gibt alles. Aber nur, wenn man Geld hat, um dafür zu bezahlen.“ Eine Krankenversicherung kenne man dort nicht.
Mit ihren Kollegen war sie da, wo die Leute Hilfe benötigen: in den Slums. Es wurden Räume angemietet, oft schimmlig und dreckig. Die Ausrüstung wurde ausgepackt, die Behandlungen begannen. Pro Tag kamen dann pro Arzt zwischen 60 und 70 Patienten zur Behandlung dran. Miethe hat mit einem Internisten zusammengearbeitet, der schon acht Jahre in Indien ist. „Ich habe viel gelernt.“ Die Verständigung mit den Patienten sei über Dolmetscher gelaufen.
Der Arbeitseinsatz sei sehr zehrend gewesen: „Tagsüber 40 Grad, nachts 35 Grad. Dazu Lärm, Dreck und Smog in Kalkutta“, erzählt die Ärztin. Und dennoch: „Sechs Wochen waren eigentlich zu wenig. Ich bin nicht abgeneigt, wieder zu helfen.“

cn

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