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Gifhorn Stadt Leichtsinn und Ungeduld: Badeunfall-Gefahr steigt
Gifhorn Gifhorn Stadt Leichtsinn und Ungeduld: Badeunfall-Gefahr steigt
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00:32 26.07.2014
Erfrischung im Wasser: Fachleute warnen vor der steigenden Gefahr von Badeunfällen während der Hitzewelle. Quelle: Ron Niebuhr (Archiv)
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Kreis Gifhorn

Nicht übereilt ins Wasser: „Der überhitzte Körper sollte langsam abgekühlt werden“, sagt Polizeisprecher Thomas Reuter, der ausgebildeter Rettungsschwimmer ist. Ansonsten komme der Kreislauf durcheinander - der klassische Badeunfall: „Herz-Kreislauf-Probleme, in deren Folge die Leute sterben.“ Weil sie durch Ohnmacht ertrinken. Vor dem Schwimmen duschen empfiehlt auch Dr. Klaus-Achim Ehlers. Dann stelle sich der Kreislauf auf Abkühlung ein.

Die DLRG, die in den Ferien den Tankumsee wieder sieben Tagen die Woche bewacht, beobachtet immer mehr Leichtsinn. Risikogruppen sind Sprecher Gerrit Meisel zufolge Kinder, die durch Unachtsamkeit der Eltern in Gefahr geraten, und „Männer ab 50, die sich selbst überschätzen“. Auch wenn Rettungsschwimmer da seien, sollte jeder Schwimmer vorsichtig bleiben.

Abkühlung durch einen Sprung von der Kanalbrücke: „Ist ja ganz lustig, kann aber ins Auge gehen“, warnt Meisel. Entsorgte Einkaufswagen oder Fahrräder am Kanalgrund könnten zu schlimmen Verletzungen führen.

Für den Urlaub rät Ehlers, sich über Strömungsbedingungen der Badegewässer zu informieren. Zu beachten seien auch unterschiedlich warme Schichten im Wasser. „Sie kühlen schneller aus, als Sie denken.“

rtm

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