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Gifhorn Stadt Leerstände: Sparkassen-Chef in Sorge
Gifhorn Gifhorn Stadt Leerstände: Sparkassen-Chef in Sorge
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00:16 19.02.2017
Ein unübersehbarer Missstand: Viele Läden stehen derzeit in der Innenstadt leer - der hiesige Sparkassen-Chef sieht das mit Sorge. Quelle: Foto: Cagla Canidar (Archiv)
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Gifhorn

„Das ist eine bedauerliche Entwicklung, die vor wenigen Jahren so noch nicht absehbar war“, bezieht Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Gerhard Döpkens Position.

Einige Firmen seien nicht mit der Zeit gegangen. „Es gibt Geschäftsmodelle, die von den Kunden einfach nicht mehr akzeptiert werden“, erklärt der Sparkassen-Chef. „Unternehmen müssen sich weiter entwickeln und investieren“, so die Meinung von Döpkens.

Ein weiteres Problem - und das nicht nur in Gifhorn - sei die Tatsache, dass es Nachfolgeprobleme im Mittelstand geben. Zu hohe Mieten für bereits seit Monaten leer stehende Geschäfte: Für Gerhard Döpkens ein weiterer Grund, warum es an vielen Standorten in der Gifhorner Fußgängerzone keine Neueröffnungen gibt. „Die Eigentümer sollten ein Interesse daran haben, Mietflächen zu akzeptablen Preisen anzubieten“, so Döpkens. Sonst bleibe es weiter bei den Leerständen.

Die Sparkasse als Wista-Gesellschafter sei voller Zuversicht, dass der neue hauptamtliche Wista-Geschäftsführer Martin Ohlendorf - er hat Stefan Ach abgelöst - einen Teilbeitrag leiste, um die Problematik anzugehen. „Man darf die Wista jedoch auch nicht überfordern“, warnt Döpkens vor zu hohen Erwartungen.

Sparkassen-Vorstand Bernd Ahlbrecht verweist darauf, dass in vielen der inzwischen leer stehenden Immobilien in der Gifhorner Fußgängerzone seit Jahren nicht mehr investiert worden sei. „Leerstand hängt mit der mangelnden Standort-Qualität zusammen.“ Ahlbrecht sieht auch die Politik in der Pflicht. Sie müsse entscheiden, in welchem Maße Neubautätigkeiten in der Innenstadt zulässig seien.

ust

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