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Lebensräume verbinden entlang der Ohre

Brome Lebensräume verbinden entlang der Ohre

Brome. Unscheinbar sieht sie aus und hat doch große Bedeutung: Unter der Ohre-Brücke bei Gladdenstedt entsteht gerade eine Berme - ein sandiger Absatz, auf dem Fischotter, Marder, Fuchs und andere Tiere trockenen Fußes unter der Brücke hindurch kommen, ohne die dicht befahrene Straße darüber queren zu müssen. Diese Berme ist Teil des Gewässerschutzes der Aktion Fischotterschutz entlang der Ohre, mit 10.000 Euro gesponsert von VW.

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Ein Trampelpfad für Tiere: Mark Ehlers (v.l.), Julia Glogowski von der VW Konzernkommunikation und Dr. Oskar Kölsch an der Berme.

Quelle: Christina Rudert

Mark Ehlers, Vorsitzender der Aktion Fischotterschutz, und sein Stellvertreter Dr. Oskar Kölsch stellten das Projekt gestern im Gesamtkontext vor. Ehlers: „Bäche haben eine wichtige Vernetzungsfunktion.“ Tiere wie Fischotter, Biber und andere bewegen sich an Bachläufen fort und erobern sich neue Lebensräume. „Hier stellen wir die ökologische Durchgängigkeit her“, ergänzte Kölsch.

Zusätzlich entsteht an Niedersachsens Ohre-Ufer ein 15 Meter breiter Grünstreifen, den die Aktion Fischotter-Schutz langfristig gepachtet hat. „Hier soll die Natur sich selbst überlassen bleiben“, erklärte Kölsch. Ein Teil des Großprojekts „Grünes Band“ entlang der früheren innerdeutschen Grenze.

Im Gesamtpaket Ohre plant die Aktion Fischotterschutz einen Radrundweg, ausgehend von Ohrdorf bis nach Böckwitz. „Das gehört in den Bereich Umweltbildung“, sagte Kölsch, „denn entlang der Strecke wollen wir auf Info-Tafeln unsere Gewässerschutzmaßnahmen vorstellen, aber es gibt auch kulturhistorische Orte wie Bromes Burg oder das Grenzmuseum in Böckwitz an der Strecke.“

Mit den 10.000 Euro steuert VW einen Teil zu diesem Projekt bei. Das Geld stammt aus Nutzungsgebühren, die die Tester der Golf Blue-e-Motion Erprobungsflotte gezahlt haben. So werde das Motto „Lebensräume verbinden“ nicht nur auf die Mobilität bezogen, sondern auch auf den Naturschutz.

tru

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