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Lebensmittel-Klau: Paar wird verurteilt

Gifhorn Lebensmittel-Klau: Paar wird verurteilt

Die Tat hatten sie in einem Flüchtlingsheim in Meine gemeinsam mit einer Albanerin geplant: Für einen besonders dreisten Lebensmittel-Klau aus dem Meiner E-Center wurden jetzt ein Serbe (37) und seine Partnerin (27) zu Geldstrafen verurteilt.

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Urteil wegen Lebensmittel-Klau: Ein Paar (27 und 37) wurde jetzt verurteilt.

Quelle: Michael Uhmeyer

Gifhorn. Bei der Flucht mit einem nicht zugelassen und unversicherten Auto war das Trio auf eine Supermarkt-Mitarbeiterin zugefahren. Die Frau rettete sich durch einen Sprung zur Seite.Für den Staatsanwalt aus Hildesheim stand fest, dass das Paar bei dem Diebstahl „gewerbsmäßig und gemeinschaftlich“ gehandelt habe. Er plädierte zudem auf vollendete Nötigung in Tateinheit mit versuchter gefährlicher Körperverletzung, denn die 27-Jährige – sie war zur Tat am 21. Februar 2015 hochschwanger und saß am Steuer – habe Verletzungen der E-Center-Angestellten billigend in Kauf genommen. „Die hätten uns umgefahren, wenn wir nicht zur Seite gesprungen werden – die handelte ohne Rücksicht auf Verluste“, hatte die 43-Jährige, die die Diebe gemeinsam mit zwei Kunden aufhalten wollte, bereits bei der Polizei zu Protokoll gegeben.

Die Albanerin, die in einem gesonderten Verfahren zu einer Geldstrafe von 1000 Euro verurteilt worden ist, hätten sie in der Meiner Flüchtlingsunterkunft kennengelernt, so das Paar. Dort hätten sie die Tat abgesprochen. Den Diebstahl der Lebensmittel im Wert von 150 Euro – die Waren wurden aus einem voll gepackten Einkaufskorb in den Kofferraum eines Opel Corsa geladen – stritten die beiden Serben anfänglich ab. Erst nach einer Prozessunterbrechung und der Androhung höherer Strafen durch den Richter räumte das Paar die Tat ein.

Die 27-Jährige, die bereits zwölf Eintragungen in ihrem Strafregister hat und inzwischen mit ihrem Partner und den fünf Kindern in einer Flüchtlingsunterkunft in Osnabrück lebt, muss 1400 Euro Strafe zahlen und erhielt zudem ein dreimonatiges Fahrverbot. Der 37-Jährige – er hat sechs Eintragungen im Strafregister – wurde zu einer Geldstrafe von 1000 Euro verurteilt. „Es tut ihnen leid, sie wollen zukünftig keine Straftaten mehr begehen“, übersetzte die Dolmetscherin das gemeinsame Schlusswort des Paares.

Von Uwe Stadtlich

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