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Lebenshilfe gibt dem DRK den Laufpass

Behinderten-Fahrdienst geht an Mitbewerber Lebenshilfe gibt dem DRK den Laufpass

Gifhorns DRK wird künftig nicht mehr den Behindertenfahrdienst für die Gifhorner Lebenshilfe bestreiten. Betroffen sind etwa zwei Dutzend Fahrer. Für sie bahnt sich aber eine Lösung an, so dass sie nicht auf der Straße stehen.

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Vertragsverhandlungen gescheitert: Die Lebenshilfe trennt sich beim Behinderten-Fahrdienst vom DRK, die Fahrer werden wohl vom Nachfolgeunternehmen übernommen.

Quelle: Archiv

GIfhorn. Jährlich gebe es Vertragsverhandlungen, zum Beispiel zu Kosten, Rahmenbedingungen und Flexibilität. „Irgendwann haben beide Seiten gesagt, man kommt nicht zusammen“, sagt Lebenshilfe-Chef Peter Welminski. „Es ist bedauerlich, dass wir nicht auf einen Nenner gekommen sind.“

Auch Sandro Pietrantoni vom DRK bedauert das Vertragsende. „Natürlich ist das ärgerlich.“ Zumal das DRK in der Vergangenheit bereits 21 Fahrten für die Lebenshilfe an Mitbewerber abgeben musste und vor zwei Jahren auch bei einer Ausschreibung des Landkreises unterlag. Die jetzige Niederlage begründet Pietrantoni mit der Kostenstruktur des DRK. Reine Fahrdienstleister könnten anders kalkulieren.

Elf der 19 nun in Frage stehenden Fahrten gehen an Qualivita aus Ilsede, die acht anderen an den Arbeiter-Samariter-Bund Peine. Darüber habe er am Donnerstagabend die Fahrer informiert, so Pietrantoni. Mit dabei sei der Qualivita-Chef gewesen. Wichtig für Pietrantoni: „Es geht mir darum, die Mitarbeiter nicht im Stich zu lassen.“ Zumindest für die elf Qualivita-Fahrten hätten die DRK-Fahrer die Perspektive, zu ähnlichen Bedingungen übernommen zu werden, so sie selbst denn Interesse daran hätten. Auch die Fahrzeuge gehen an den Nachfolger. „Sie fahren dann das selbe Auto, die selbe Tour, den selben Menschen – das wäre sensationell.“ Mit dem ASB will Pietrantoni ein ähnliches Modell erreichen, diese Gespräche stünden aber noch an. Ebenso wenn es um die Disponenten gehe.

„Die Kollegen sind verlässlich, die kümmern sich um mehr als nur ums Fahren“, lobt Pietrantoni die Fahrer. Die Übernahmelösung begrüßt auch Welminski: Kontinuität und Vertrauensverhältnis sei ein wichtiger Punkt bei der Fahrt von Behinderten.

Von Dirk Reitmeister

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