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Gifhorn Stadt Lebenshilfe bleibt auf der Erfolgsspur
Gifhorn Gifhorn Stadt Lebenshilfe bleibt auf der Erfolgsspur
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09:00 22.09.2017
Tolle Saison: Für Gifhorns Lebenshilfe blickte Geschäftsführer Peter Welminski auf ein arbeits- und erfolgsreiches Jahr zurück. Quelle: Ron Niebuhr
Gifhorn

Geschäftsführer Welminski sieht die Lebenshilfe weiter vor sehr großen Unterhaltungsaufgaben, vor allem in den Werkstätten im Heidland. Für Dachsanierung, Brandschutzmaßnahmen und neue Brandmeldeanlage sei dort mit Kosten von 2,45 Millionen Euro zu rechnen. Die Folge: „Wir werden 2019 mit unserer Bilanz ins Minus rutschen. Aber das ist geplant“, erklärte Welminski.

Die Eigenkapitalquote der Lebenshilfe Gifhorn liegt bei 55,5 Prozent: „Sie ist bei uns besser als bei Volkswagen“, sagte der Geschäftsführer. Die Liquidität stieg von 3,4 auf 4,5 Millionen Euro. Dass man 2016 bei einem Umsatz von rund 32 Millionen Euro mit einem Überschuss von „nur 158.000 Euro“ abgeschlossen habe, sei aufwendigen Maßnahmen zur Instandhaltung geschuldet. Die Löhne für Menschen mit Behinderung (254 Euro) liegen deutlich überm Landesschnitt (198 Euro), berichtete Welminski.

455 Mitarbeiter, dazu Honorarkräfte und Helfer im Freiwilligen Sozialen Jahr, tragen zum Erfolg der Lebenshilfe bei. 1248 Menschen mit Behinderung betreut man derzeit. 698 Mitglieder zählt der Verein. Vorstandsmitglied Ralf Truderung rechnete damit, bald wieder die 700er-Marke zu überschreiten. Auf groß angelegte Werbeaktionen setze man dabei nicht: „Wir vertrauen auf Mund-zu-Mund-Propaganda. Der gute Name soll es bringen“, sagte er.

Aktuell suche man einen neuen Bandleader für die HitPüraten. Daher müsse das beliebte Musikprojekt derzeit leider ruhen, bedauerte Vorsitzender Czarnetzki. Auch ein Nachfolger für Geschäftsführer Peter Welminski, der Ende 2019 in den Ruhestand geht, ist noch nicht gefunden.

Ehrungen für 40-jährige Mitgliedschaft: Christa Gries, Gudrun Engeler, Antje Hassenflug, Sophie Isensee, Doris Schmidt, Barbara-Ann Meyer, Heinz-Hermann Meyer, Christa Schöner, Heinrich Schöner, Karl-Heinz Dettmer, Helga Meyer, Marion Lau, Elke Kaune, Gerda Heinze und Wilhelmine Gries.

Von Ron Niebuhr

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