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Laubentsorgung: Gern genutzter Service

Ribbesbüttel Laubentsorgung: Gern genutzter Service

Ribbesbüttel. Die Zeit der Laubfärbung ist die Zeit, in der sich jeder Grundstücksbesitzer mit Bäumen darauf fragt, wohin mit dem ganzen Laub. Die Gemeinde Ribbesbüttel bietet ihren Bürgern wieder Hilfe an.

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Sehr gefragter Service: Bürger der Gemeinde Ribbesbüttel können ihr Laub an mehreren Sammeltagen kostenlos in einem Container abladen.

Quelle: Ron Niebuhr

Grün in den Dörfern ist der Gemeinde Ribbesbüttel wichtig. Daher gibt es eine Baumschutzsatzung. Da die Bäume ihr Laub im Herbst naturgemäß abwerfen, ist es nur fair, dass die Gemeinde den Bürgern im Gegenzug bei der Laubentsorgung hilft. Mit einem Sammelcontainer.

Der steht noch bis einschließlich 22. November jeden Samstag von 9 bis 12 Uhr am Ribbesbütteler Gemeindezentrum. Schon beim ersten Termin nutzten viele Ausbütteler, Vollbütteler und Ribbesbütteler den Service. Ernst Wehmann etwa rollte mit prall gefüllter Ladefläche heran: „Mein Nachbar hat schöne Eichen, ich habe die Freude daran“, scherzte er und hievte Sack für Sack zum Container.

„Diesmal sind auch Zweige dazwischen, das liegt wohl am trockenen Sommer“, vermutete Wehmann. Ärgerlich, denn die musste er vorher aussortieren. In den Container darf nur Laub: „Alles andere macht die Entsorgung teurer“, erklärten Lines und Damien Stieghahn. Die Brüder hielten am Container die Stellung für ihren krank geschriebenen Vater Bernd Stieghahn, den Gemeindearbeiter.

Die Brüder schauten ganz genau hin, was in den Säcken war. In einem Jahr war sogar schon mal Efeu dabei, nicht bloß Blätter, sondern mehrere Zentimeter starke Ranken! In dieser Saison hat noch niemand versucht, etwas anderes als Laub in den Container zu schmuggeln. Der erreicht übrigens erfahrungsgemäß zwei bis drei Mal an den fünf Sammelterminen sein Fassungsvermögen.

Dazu trug auch der Vollbütteler Edgar Brost bei: „Ich bringe euch ein bisschen was vorbei. Sonst wird euch hier noch langweilig“, sagte er, grinste und lud einige Säcke aus seinem Auto. Der Container könnte auch gut mal in Vollbüttel stehen, sagte Brost. „Aber eigentlich ist es egal. Hauptsache, ich werde das Laub los. Da kommt es auf einen Kilometer Fahrt nicht an.“

rn

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