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Gifhorn Stadt Laternen brennen jetzt auch in der Nacht
Gifhorn Gifhorn Stadt Laternen brennen jetzt auch in der Nacht
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17:25 22.07.2014
Thema im Rat: Raktenunglück von Leiferde. Quelle: Archiv
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Einwohner und Brandschützer bewegte die größere Sicherheit, die eine Straßenbeleuchtung in der Nacht bringen könnte. Die Verwaltung hatte einen entsprechenden Beschlussvorschlag ausgearbeitet. Die Mehrkosten lägen bei rund 1800 Euro im Jahr, wenn die Laternen mit 50 Prozent Leistung in der Zeit von 23 bis 5 Uhr brennen würden. Die CDU sprach sich dafür aus, den alten Beschluss der Nachtabschaltung aufzuheben und den neuen umzusetzen. Walter Gerd Stubbe (CDU): „LED ist wirtschaftlich, wir sind für mehr Sicherheit.“

SPD und Grüne wollten den Beschluss vertagen. Uwe Rinkel (SPD): „Wenn es einen objektiven Sicherheitsnutzen hätte, könnte man darüber nachdenken. Die Frage ist aber, ob wir durch höhere Stromkosten Fördergeld verlieren.“ Letztlich wurde der Antrag auf Vertagung abgelehnt. Anschließend fiel der Beschluss, die Laternen nachts brennen zu lassen.

Einstimmig sprach sich der Rat für die Überarbeitung der Verkehrsführung in der Bahnhofstraße aus. Auch die Vergabe von neuen Straßennamen im Baugebiet Heidkamp ging reibungslos über die Bühne.

cn

Leiferde (cn). Das Raketenunglück von Leiferde (AZ berichtete) war jetzt auch Thema im Gemeinderat. Das betroffene Ehepaar zeigte den Ratsleuten Fotos von den Ereignissen und berichtete von den Folgen.

Das Paar hatte auch recherchiert, wie viele Raketenstarts es 2013 und 2014 gegeben hatte und in welche Höhen die Raketen jeweils maximal aufsteigen durften.

Das Ehepaar warf Fotos per Beamer an die Wand, auf denen die Einschlagstelle und die Schäden im Haus noch einmal zu sehen waren. Auch das unweit von Leiferde gelegene Fluggelände in Hillerse zeigten sie dem Ratsgremium.

Gemeindedirektor Heinrich Wrede sagte, die Landesbehörde für Straßenbau habe zugesagt, erst einmal keine weiteren Genehmigungen für Raketenstarts in Hillerse zu erteilen. „Die Tendenz geht dahin, so etwas auch auf Dauer nicht mehr zu genehmigen“, berichtete Wrede.

cn

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