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Gifhorn Stadt Landwirte hadern mit ihrer Außendarstellung
Gifhorn Gifhorn Stadt Landwirte hadern mit ihrer Außendarstellung
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09:00 18.11.2017
Ehrung: Das Landvolk zeichnete ausgeschiedene Ortsvereinsvorsitzende sowie verdiente Mitglieder und Mitarbeiter aus. Quelle: Cagla Canidar
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Gifhorn

Das nasse Wetter mit den entsprechenden Auswirkungen auf die Ernte war ein Thema beim Landvolktag in Gifhorn, aber nicht das beherrschende. Einmal mehr befassten sich die Landwirte aus dem Kreis in der Stadthalle mit ihrer Außendarstellung, gerade was Lebensmittelskandale angeht.

„Mit der Produktion unter freiem Himmel und mit schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen können wir durchaus umgehen“, sagte Kreisvorsitzender Joachim Zeidler vor 250 Mitgliedern und Gästen. „Aber die Diffamierung unseres Berufsstandes macht uns sehr zu schaffen.“ Ebenso „die ständige Kritik an unserer modernen Wirtschaftsweise durch gesellschaftliche Randgruppen und durch die Medien“.

Prof. D. Reiner Wittkowski, Vizepräsident des Bundesinstituts für Risikobewertung, hielt dem entsprechend den Vortrag „Landwirtschaft und Lebensmittelsicherheit im Fokus der Gesellschaft – die nächste Krise kommt bestimmt.“ Wittkowski ging unter anderem auf die Skandale und Debatten rund um Dioxin, Ehec und Glyphosat ein. „Es gibt kein Lebensmittel ohne Gift“, sagte er. Auch Vitamin A sei in bestimmten Menge tödlich. „Es kommt immer darauf an, wie viel drin ist.“ So sei Glyphosat „bei bestimmungsgemäßem Gebrauch“ unbedenklich.

Das Kreislandvolk nahm den Landvolktag auch zum Anlass, ausscheidende und langjährige verdiente Mitglieder und Mitarbeiter zu ehren: die ausgeschiedenen Ortsvereinsvorsitzenden Jürgen Rosin aus Allersehl, Albert Schaper aus Vorhop und Heinrich Kielhorn aus Ohnhorst sowie Werner Warnecke und Hans-Dieter Dralle und den Mitarbeiter Siegfried Broll.

Von Dirk Reitmeister

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