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Landvolktag: Diskussion über das eigene Image

Landkreis-Landwirte in der Stadthalle Landvolktag: Diskussion über das eigene Image

Macher oder Giftspritzer? Mit Image befasste sich der Landvolktag am heutigen Montag in der Gifhorner Stadthalle. „Mit der Wahrnehmung unseres Berufsstandes in der Öffentlichkeit haben wir ein Problem“, sagte Kreisvorsitzender Joachim Zeidler vor rund 150 Zuhörern, bevor er an das fünfköpfige Podium übergab. Das diskutierte dann ausgiebig - auch mit dem Publikum.

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Thema Imageproblem: Ein hochkarätiges Podium diskutierte am Montag beim Landvolktag in der Gifhorner Stadthalle.

Quelle: Sebastian Preuß

Gifhorn. Gesellschaftliche Kritik kann eine Chance sein, meint Martin Schulz, Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft. Allerdings müsse man der Gesellschaft auch klar machen, dass der Bauernhof nach Wunsch auch seinen Preis habe. Das sagt auch Eric Brenneke, Vorsitzender der Junglandwirte Niedersachsen. Der Bauernhof dürfe in den Augen der Konsumenten keine Industrie sein, die Produkte sollten aber gleichbleibende Qualität und Verfügbarkeit bieten wie in der Industrie: „Auf diese Diskrepanz sollte man schon hinweisen.“

Bei Aufklärung und Dialog sollten die Landwirte nicht müde werden, sagt Helmut Brachtendorf, Geschäftsführer des niedersächsischen Landvolkverbandes. Er fordert Zuhören auf beiden Seiten: „Die Kritik ist teilweise so unsachlich, dass die Landwirte dicht machen.“ Oder beim Sorgentelefon anrufen, wie Ricarda Rabe von der Landeskirche Hannover berichtete. Sie rief die Landwirte dazu auf, reinen Tisch zu machen für ihr Image: „Jeder von Ihnen kennt einen Schmutzfinken.“ Solche, die Gesetze „flexibel auslegen“. „Das geht nicht mehr. Es kommt an die Öffentlichkeit und beschädigt das Bild, das diese von der Landwirtschaft hat.“

  • Geehrt wurden die Mitglieder Walter Lilje (Steimke) und Hans-Joachim Niemann (Lüben) sowie Mitarbeiterin Elke Heuer.

rtm

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