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„Landkreis des Willkommens“ für Flüchtlinge

Gifhorn „Landkreis des Willkommens“ für Flüchtlinge

Der Landkreis Gifhorn soll ein "Landkreis des Willkommens" für Flüchtlinge werden. SPD und Grüne stellen dazu eine Resolution, die mehr Sozialarbeiter und eine intensivere Betreuung fordert.

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Flüchtlingsunterkünfte im Kreis Gifhorn: Grüne und SPD fordern eine intensivere Betreuung - und die Schaffung einer Willkommenskultur.

Zurzeit sind im Landkreis Gifhorn rund 900 Asylbewerber untergebracht. Die Zahl wird steigen: „Bis Ende des Jahres sind 1900 avisiert“, so Rolf Schliephacke, Chef der SPD-Kreistagsfraktion. Vor diesem Hintergrund wollen SPD und Grüne eine Resolution in den Kreistag einbringen. Politiker und die Bevölkerung sollen sich dazu bekennen, dass Gifhorn „ein Landkreis des Willkommens und des Miteinanders“ ist.

Den Flüchtlingen sollte auf vielfältige Weise Hilfestellung gegeben werden. Grundlage sei aber eine angemessene finanzielle Ausstattung. „Da muss etwas von Bund und Land zu den Kommunen kommen“, sagt Schliephacke, der gemeinsam mit Fredegar Henze, Fraktionschef von Grünen-Piraten-Linken, konkrete Vorhaben formulierte. So müsse im Kreis angesichts der steigenden Flüchtlingszahl auch die Zahl der betreuenden Sozialarbeiter erhöht werden - von derzeit sieben auf zehn. „Die dauerhafte Unterbringung soll dezentral in Wohnungen erfolgen“, meinen die Fraktionsschefs.

Wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft seien, sollten Gemeinschaftsunterkünfte eingerichtet werden. In den Gebäuden des ehemaligen Truppenübungsplatzes in Ehra-Lessien und in allen anderen Einrichtungen mit mehr als 1100 Flüchtlingen müsse rund um die Uhr ein Sozialarbeiter oder die Heimleitung als Ansprechpartner vor Ort sein. Und in diesem „entstehenden Dorf“ müsse ein Bus für Shuttle-Fahrten zur Verfügung stehen, so die Forderung.

Und auch innerhalb der Kreisverwaltung müsse die Stelle eines Koordinators als Ansprechpartner für die Öffentlichkeit geschaffen werden.

fed

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