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Landkreis bekommt Integrationsstützpunkt

Gifhorn Landkreis bekommt Integrationsstützpunkt

Gifhorn. Die Integration von Flüchtlingen ist eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben: Das sieht auch der Gifhorner Kreistag so. Einstimmig gab‘s am Dienstag in der letzten Sitzung der Wahlperiode grünes Licht für einen SPD-Antrag zur Einrichtung eines so genannten Integrationsstützpunktes im Kreishaus II.

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Hilfe für Flüchtlinge: Der Landkreis richtet einen Integrationsstützpunkt ein. Foto: Ron Niebuhr (Archiv)

Quelle: Ron Niebuhr

Für die Stellen des Leiters und zusätzlicher Mitarbeiter werden im Haushalt 2017 fast 120.000 Euro bereit gestellt.

„Die Integration der zu uns gekommenen Menschen wird eine neue Herausforderung - darum unterstütze ich den SPD-Antrag“, hatte vor der Abstimmung Landrat Dr. Andreas Ebel das Wort ergriffen. Es sei sinnvoll, eine entsprechende Stabstelle direkt beim Landrat anzusiedeln und das Vorhaben zur „Chefsache“ zu machen. Der Kreis kümmere sich bereits jetzt um zahlreiche Flüchtlingsthemen, führte Ebel Integrationslotsen und KVHS-Sprachkurse an. Allein und ohne eine entsprechende Personalausstattung könne der Landkreis diese „Herkules-Aufgabe“ jedoch nicht bewältigen, so Ebel.

„Die Einrichtung ist ein wichtiger Baustein für die Integration und auch ein wichtiges Signal für Ehrenamtliche“, hatte Joachim Dürheide (SPD) erfolgreich alle Kreistagsmitglieder aufgefordert, dem Antrag zuzustimmen. Es gehe darum, „Flüchtlinge mit Bleibeperspektive“ dauerhaft in die Gesellschaft zu integrieren. „Es ist an der Zeit, transparente Strukturen zu schaffen“, begrüßte auch Klaus Rautenbach (Grüne) den SPD-Antrag. „Es ist eine gute Sache“, sah CDU-Chef Helmut Kuhlmann die nötigen Personalkosten vernünftig angelegt. Er zollte den ehrenamtlichen Helfern noch einmal „großen Respekt“.

ust

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