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Gifhorn Stadt Landkreis: Wildunfallzahlen steigen stetig
Gifhorn Gifhorn Stadt Landkreis: Wildunfallzahlen steigen stetig
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00:18 29.10.2017
Aufgepasst: Die Polizei rechnet damit, dass sich mit der Zeitumstellung mehr Wild auf den Straßen bewegt. Quelle: dpa
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Landkreis Gifhorn

Der Bio-Rhythmus von Rothirsch, Reh, Damwild, Wildschwein und Fuchs orientiere sich vor allem am Sonnenstand – und in der Dämmerung seien die vierbeinigen Waldbewohner nun mal besonders aktiv, so Reuter. Durch die Zeitumstellung seien die Hauptverkehrszeit und die Hauptaktivitätsphase der Wildtiere identisch – und damit steige auf allen Straßen im Landkreis die Wildunfallgefahr.

Das Risiko eines Wildunfalles sei für Autofahrer im Kreisgebiet in den letzten Jahren deutlich gestiegen. „Ursache sind die milden Winter der letzten fünf Jahre – insbesondere die Rehwild-Population ist gewachsen“, weiß Reuter. Die Gifhorner Waidmänner hätten reagiert und die „straßennahe Bejagung“ verschärft – unter anderem an der Kreisstraße 114 und der Bundesstraße 188. Auch das Projekt „Blaue Wildreflektoren“ sei eine Maßnahme, um das Wild von den Straßen fern zu halten, erklärt Thomas Reuter.

Trotzdem verweist Winfried Enderle, Statistik-Fachmann der Gifhorner Polizei, auf einen stetigen Anstieg bei den Wildunfallzahlen: 1140 waren es im Jahr 2014, 1170 im Jahr 2015, 1360 in 2016 und in diesem Jahr bisher 1060.

Umsichtig fahren, den Straßenrand genau beobachten und wenn reflektierende Punkte, also die Augen von Wildtieren oder gar eine Tiersilhouette auftauchen, sofort abbremsen und abblenden: Kann ein Zusammenprall nicht vermieden werden, sollten Autofahrer niemals ausweichen, empfiehlt Reuter. Eine Kollision mit Straßenbäumen oder gar dem Gegenverkehr habe für Autofahrer weitaus schlimmere Folgen als der Zusammenprall mit einem Wildtier.

„Nach einem Wildunfall ist die Polizei zu informieren“, lautet ein Tipp des Gifhorner Polizeisprechers.

Von Uwe Stadtlich

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