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Landkreis-Prognose: Zahl der Asylbewerber steigt

Aufnahme von Flüchtlingen Landkreis-Prognose: Zahl der Asylbewerber steigt

Die Zahl der Asylbewerber wird im Kreis Gifhorn kontinuierlich steigen. Das berichtete am Mittwoch Michael Funke, zuständiger Fachbereichsleiter der Kreisverwaltung, in der Sitzung des Sozialausschusses.

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Zuflucht gesucht: Der Landkreis rechnet mit einer Zunahme an Asylbewerbern in 2017.

Quelle: Sebastian Kahnert

Landkreis Gifhorn. Die Verwaltung gehe davon aus, dass Anfang des nächsten Jahres 1866 Asylbewerber im Kreis leben werden - Ende 2017 werde diese Zahl bei 2627 liegen.

Mit Stand 1. Oktober seien 1610 Asylbewerber registriert worden. 1382 davon befänden sich noch in laufenden Asylverfahren. Wöchentlich würden dem Kreis 25 Personen zugewiesen. „Nur 451 Personen sind zentral untergebracht“, so Funke. 928 lebten in vom Kreis angemieteten Räumen, 231 hätten einen eigenen Mietvertrag abgeschlossen.

Von den 1610 Asylbewerbern erhielten zurzeit 13 verbesserte Leistungen nach einem 15-monatigen Aufenthalt oder nachdem 15 Monaten Grundleistung. „Diese Zahl wird sich im nächsten Jahr erhöhen“, berichtete Michael Funke. Anfang 2017 hätten voraussichtlich 200 Personen Anspruch auf diese höheren Leistungen, Ende 2017 seien es voraussichtlich rund 300.

Für das nächste Jahr werde mit Aufwendungen von rund 26,09 Millionen Euro gerechnet. An Erstattungen vom Land gebe es 15,09 Millionen Euro.Die Lücke klaffe, weil die Höhe der Erstattung nicht ausreiche und eine zeitversetzte Erstattung erfolge.

Die größte Bevölkerungsgruppe der Asylbewerber machen mit 26 Prozent und 412 Personen die Syrer aus, gefolgt von Irakern (11 Prozent/174 Personen), Afghanen (11/171) und Sudanesen (10/157).

fed

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