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Landkreis: Kritik am Asylverfahren

Ehra-Lessien Landkreis: Kritik am Asylverfahren

Ehra-Lessien. 1,5 Millionen Euro investiert der Landkreis in die Sanierung von Wohneinheiten in Flüchtlingsunterkünfte auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz. An der ersten sind die Handwerker schon zugange.

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Der Landkreis unter Zugzwang: 220 Flüchtlingen sollen auf dem alten Truppenübungsplatz unterkommen - Platz, den 2013 VW-Pendler bereits nutzten.

Im kommenden Monat könnten die ersten der 220 Flüchtlinge eintreffen.

Die Wohneinheiten werden jeweils mit Gemeinschaftsküche, Aufenthaltsraum, Gemeinschaftsduschen und -toiletten und einem Wasch- und Trockenraum ausgestattet. „Wir würden uns weiterhin eine dezentrale Unterbringung wünschen“, sagte Landrat Dr. Andreas Ebel.

Doch insgesamt 717 Flüchtlinge bekomme man nicht in Wohnungen unter. Ehra sei geeignet, zumal dort auch schon VW-Pendler in einem Block untergebracht waren.

Dennoch wolle man zusehen, möglichst wenig Flüchtlinge mit Kindern in Ehra unterzubringen, so Dezernentin Evelin Wißmann. „Aber das können wir nicht steuern.“

Ebel erneuerte seine Kritik an Land und Bund. Die Anerkennungsquote der Flüchtlinge aus dem Balkan - sicheren Drittländern -, die dem Landkreis Gifhorn zugewiesen werden, liege bei 0,1 bis 0,3 Prozent. „Die dürften bei uns vor Ort eigentlich gar nicht ankommen“, fordert Ebel ein konsequentes Asylverfahren von Anfang an, noch wenn die Flüchtlinge in der Zentralen Aufnahmestation seien. Doch oft würden diese an den Landkreis weiter gereicht, obwohl das Verfahren noch gar nicht eröffnet sei.

ust

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