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Landkreis Gifhorn: Wieder mehr Flüchtlinge

Unterkunft in Lessien bleibt mindestens noch ein Jahr Landkreis Gifhorn: Wieder mehr Flüchtlinge

Die Flüchtlingsunterkunft bei Lessien bleibt mindestens für ein weiteres Jahr in Betrieb. Das hat der Kreisausschuss jetzt beschlossen. Grund sind erneut steigende Flüchtlingszahlen.

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Bleibt vorerst weiter in Betrieb: Der Landkreis hält an der Unterkunft Lessien fest, weil die Zahl der neu ankommenden Flüchtlinge wieder steigt.
 

Quelle: Archiv

Lessien.  Im Sommer erreichten den Landkreis etwa acht bis zehn Flüchtlinge pro Woche, so der zuständige Fachbereichsleiter Michael Funke und Erster Kreisrat Dr. Thomas Walter. Da habe man noch überlegt, Lessien zu schließen. Doch inzwischen liege der Landkreis bei 15 bis 20 ankommenden Flüchtlingen pro Woche. „Zum Winter ziehen die Zahlen an“, so Walter. „Das Phänomen haben wir dieses Jahr auch wieder.“

Aktuell verfüge der Landkreis Gifhorn über 1769 Unterbringungsplätze für Flüchtlinge. Davon seien 1161 Plätze mit Leistungsberechtigten nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und 147 Plätze mit anerkannten Flüchtlingen belegt. 461 Plätze seien gerade frei.

282 Flüchtlinge seien mit eigenem Mietvertrag in dezentralen Wohnungen untergebracht. Dezentrale Unterbringung bleibe auch Ziel, doch für allein reisende junge Männer sei es erst einmal besser, in einer Gemeinschaftsunterkunft auf den Alltag in Deutschland vorbereitet zu werden, so Funke und Thomas. Lessien habe sich dabei bewährt, sagt der Erste Kreisrat und verweist auf die Flüchtlingsarbeit der ehrenamtlichen Helfer vor Ort. „Es läuft momentan ganz gut. Die Integration schreitet voran.“

Aktuell lebten in der Unterkunft Lessien 134 Menschen, maximal stünden dort 250 Plätze zur Verfügung. Die Zukunft über den September 2018 hinaus sei noch ungewiss. Walter: „Wir werden mit der Landesaufnahmebehörde und dem Land sprechen müssen, wie es für sie weiter geht.“

Von Dirk Reitmeister

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