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Gifhorn Stadt Ostern: Was bei Eiern und dem Festtagsmenü zu beachten ist
Gifhorn Gifhorn Stadt Ostern: Was bei Eiern und dem Festtagsmenü zu beachten ist
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11:13 17.04.2019
Auf die Kennzeichnung achten: Verarbeitete Eier stammen häufig von Legehennen aus Massentierhaltung. Quelle: dpa
Landkreis Gifhorn

Auf zwei Aspekte für ein tierfreundlicheres Ostern weist der Tierschutzbund Gifhorn und Umgebung hin: Beim Kauf der Ostereier auf Eier aus artgerechter Haltung zurückgreifen, und bei der Auswahl des Feiertags-Menüs daran denken, dass Mastkaninchen absolut nicht artgerecht gehalten werden.

Keine Kennzeichnungspflicht

In Bezug auf die Eier weist der Tierschutzverein darauf hin, dass für bereits gefärbte oder verarbeitete Eier keine Kennzeichnungspflicht besteht. Für den Verbraucher ist also nicht ersichtlich, aus welcher Tierhaltung die Eier stammen.

„Vielen Verbrauchern ist nicht bekannt, dass es in Deutschland noch immer Eier aus Käfighaltung gibt – wenn auch nur in verarbeiteten Produkten, etwa Eierlikör, Nudeln, Gebäck oder Fertigprodukten“, sagt Gabriele Asseburg-Schwalki, Vorsitzende des Tierschutzvereins. Dieser fordert gemeinsam mit seinem Dachverband, dem Deutschen Tierschutzbund, eine verpflichtende Kennzeichnung mit den Ziffern 0 bis 3, analog zu den frischen Eiern.

Eier aus dem Ausland

Fast dreieinhalb Millionen Legehennen in Deutschland leben in sogenannten Kleingruppen-Käfigen. Neun Prozent der in Deutschland produzierten Eier stammen aus dieser Haltungsform, hinzu kommen importiere Käfigeier aus dem Ausland. Die Tiere haben dort nur etwas mehr Platz als eine DIN-A4-Seite.

Während der Osterhase zum Fest bunte Eier und Schokolade bringt, landen Kaninchen oftmals als Braten auf der Festtafel. Was viele nicht wissen: Mastkaninchen stammen zum Großteil aus Käfighaltung. Die Tiere haben dort keinen Bewegungsfreiraum und fristen ihr Dasein auf Gitterböden.

Tierfreundliche Alternativen

Der Tierschutzverein Gifhorn rät daher, auf tierfreundliche Alternativen zum Osterfest zurückzugreifen. Mastkaninchen, die sich das natürliche, bewegungsfreudige Verhalten ihrer wilden Vorfahren bewahrt haben, sind in der Mast meist in eintönige, enge Käfige gepfercht. Die Haltung auf perforierten Böden kann zu Pfotenverletzungen und -Geschwüren führen. Hinzu kommen Verhaltensstörungen, wie Aggressivität oder Stereotypien, die durch das mangelnde Platzangebot und nicht ausreichende Beschäftigungsmöglichkeiten hervorgerufen werden. Der Verein empfiehlt, stattdessen auf vegetarische oder vegane Menüs auszuweichen, und verweist auf zahlreiche Rezepte in Kochbüchern und Internet.

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