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Landkreis Gifhorn: Fälle von Kopfläusen gemeldet

Fiese Krabbler in Kitas und Schulen Landkreis Gifhorn: Fälle von Kopfläusen gemeldet

Wenn es im Herbst und Winter auf dem Kopf kratzt und juckt, sind häufig Kopfläuse der Grund. Die unangenehmen Krabbler haben in der kalten Jahreszeit Saison. „Das gilt auch für den Landkreis Gifhorn“, sagt Josef Kraft, Chef des Gesundheitsamtes.

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Kopfläuse: In einigen Schulen und Kitas im Kreis gibt es derzeit einen Befall, eine Epidemie liegt aber nicht vor.
 

Quelle: Archiv

Landkreis Gifhorn.  Verschiedene Fälle seien dem Amt dieser Tage aus Kitas und Schulen gemeldet worden. „Betroffen sind Einrichtungen im gesamten Kreisgebiet“, sagt Kraft. Er spricht von einer normalen und jahreszeitlich bedingten Häufung. „Grund zur Besorgnis gibt es nicht, es handelt sich nicht um eine Epidemie.“

Die Zunahme von Kopfläuse-Fällen habe weniger etwas mit der kälteren Außentemperatur zu tun, als vielmehr mit der Tatsache, dass die Jungen und Mädchen in Kindertagesstätten, Kindergärten und Schulen jetzt nicht mehr so viel draußen spielten und drinnen im wahrsten Sinne des Wortes die „Köpfe zusammenstecken“.

So könnten Kopfläuse – es handelt sich um flügellose Insekten – sehr viel einfacher von Kopf zu Kopf springen und ihre Nissen ablegen. Auf der Kopfhaut ernähren sie sich dann auch von Blut und geben dabei ein Speicheldrüsensekret ab, das das unangenehme Jucken verursacht. „Gibt die Lehrerin oder Kindergärtnerin bekannt, dass Läuse umgehen, sollten alle Kinder sofort und regelmäßig untersucht werden – zudem ist ein Hausarzt zu konsultieren“, rät Kraft. Ein Befall sollte von Eltern immer sofort an die zuständige Stelle der Schule oder der Tagesstätte gemeldet werden. „Von dort aus wird dann das Gesundheitsamt eingeschaltet“, erklärt Kraft.

„Kopfläuse zu haben, ist keine Schande“, sagt der Chef des Gesundheitsamtes – und mit der richtigen Behandlung hätten die fiesen Krabbler keine Chance.

Von Uwe Stadtlich

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