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Landkreis: Gesundheitsregion als Projekt gegen Ärztemangel

Gifhorn Landkreis: Gesundheitsregion als Projekt gegen Ärztemangel

Gifhorn. Immer weniger Ärzte auf dem flachen Land, immer mehr Senioren mit Krankheiten und immer mehr Kliniken mit finanziellen Problemen: Cornelia Rundt, Sozial- und Gesundheitsministerin des Landes, will diese Herausforderungen bewältigen. Gestern Vormittag stellte sie sich den Fragen von AZ-Redakteur Uwe Stadtlich.

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Begrüßung vor dem AZ-Gebäude: Redakteur Uwe Stadtlich (v.l.) mit Gerald Witt, Ministerin Cornelia Rundt und Detlef Tanke.

Quelle: Photowerk (mpu)

Die Spitzenpolitikerin aus Hannover wurde bei ihrem Besuch im Verlagsgebäude an der Aller von Generalsekretär Detlef Tanke und SPD-Landratskandidat Gerald Witt begleitet.

„Auch der Landkreis Gifhorn wird Gesundheitsregion“, kündigte die 60-Jährige Pläne an, um rasch spürbare Verbesserungen zu erzielen.

„Anbieter aus dem Gesundheitsbereich sollen sich stärker vernetzen“, erklärt die Ministerin. Auf diese Art und Weise könnten Hausärzte entlastet und Fachkräfte in ärztlicher Versorgung und Pflege gewonnen werden.

Das Land werde dem Landkreis Gifhorn eine halbe Mitarbeiterstelle finanzieren - so könne die Koordination von niedergelassenen Ärzten und Pflegediensten gezielt erfolgen, erläuterte die Ministerin.

Zudem stelle das Land einen Topf mit 400.000 Euro an Fördermitteln bereit, um Anreize für die Ansiedlung von Hausärzten im ländlichen Raum zu bieten. „Alles in enger Kooperation mit den Kassenärztlichen Vereinigungen“, versichert Rundt.

„Jeder Bürger in Niedersachsen muss ein Krankenhaus auch zukünftig in 20 bis 30 Minuten erreichen können“, erklärt die Ministerin. „Wir brauchen auch kleine Kliniken in unserem Land“, so Rundt.

Sie weiß, dass zwei Drittel aller Krankenhäuser im Land Finanzprobleme haben. „Gifhorns Klinikum gehört nicht dazu“, sagt die Ministerin. Sie fordert auch eine bessere Bezahlung von Pflegeberufen: „Da gibt es eine Schieflage.“

ust

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