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Landesbischof lobt Leistungen der Gifhorner Tafel

Vortragsveranstaltung in der Nicolai-Kirche Landesbischof lobt Leistungen der Gifhorner Tafel

Prominenter Besuch am Mittwochabend in der St.-Nicolai-Kirche: Landesbischof Ralf Meister war aus Anlass des Jubiläums „500 Jahre Reformation“ nach Gifhorn gekommen. Eingeladen hatte den Chef der Hannoverschen Landeskirche die Nicolai-Stiftung im Rahmen ihrer Vortragsreihe „Hörzeit“. Vor dem Referat gab‘s eine Geldspende für Gifhorns Tafel.

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Prominenter Besuch: Landesbischof Ralf Meister war am Mittwochabend in der Gifhorner Nicolai-Kirche zu Gast.

Quelle: Sebastian Preuß

Gifhorn. „Ich bin beeindruckt davon, was hier ehrenamtlich geleistet wird“, wandte sich Kuratoriums-Vorsitzender Albrecht Bungeroth direkt an Tafel-Chefin Edeltraud Sack und überreichte ihr einen 1000-Euro-Scheck. Die Tafel sei keine kirchliche Einrichtung, handele jedoch zutiefst diakonisch, lobte Bungeroth. Die Einrichtung versorge inzwischen 2100 arme Menschen - darunter 545 Kinder und auch 390 Rentner.

„Ihre Arbeit verdient hohen Respekt“, erklärte im Anschluss auch der Landesbischof. Die Tafel leiste einen großen Dienst in einem Land, „dass zunehmend gespalten ist“. Meister - er ist seit 2011 Landesbischof und leitender Geistlicher der größten Landeskirche der Evangelischen Kirche in Deutschland - legte auf die Spende der Stiftung noch einmal 500 Euro drauf.

In seinem anschließenden Vortrag „2017 - Anspruch und Anfechtung“ setzte er sich dann auch kritisch mit dem großen Reformator Martin Luther auseinander. „Man kann Luther nur verstehen, wenn man seine Zeit versteht“, erinnerte Meister daran, dass man sich vor 500 Jahren permanent um die Auslegung der Schriften gestritten habe - polemisch und auch blutrünstig.

Das Jubiäum sei besonders. „Wir denken erstmals in einer großen ökomenischen Eintracht über Luther nach“, so Meister. Der Landesbischof erinnerte daran, dass es auch in Gifhorn am 12. März, 10 Uhr, einen ökumenischen Erinnerungsgottesdienst zur Kirchenspaltung gebe, der von Superintendentin Sylvia Pfannschmidt und Altfrid-Pastoralreferent Martin Wrasmann in der Nicolai-Kirche gestaltet wird.

ust

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