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Lamas und Luchse: Gifhorner halten viele Exoten

Landkreis Gifhorn Lamas und Luchse: Gifhorner halten viele Exoten

Landkreis Gifhorn. Von den seit Anfang Oktober ausgebüxten Luchsjungen (AZ berichtete) fehlt weiterhin jede Spur. Das teilte die Polizei auf AZ-Nachfrage mit. Derweil sind die Raubkatzen nicht die einzigen Exoten, die Privatleute aus dem Kreis Gifhorn halten.

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Luchs: Von den Anfang Oktober ausgebüxten Jungtieren fehlt bisher jede Spur.

Quelle: Dirk Reitmeister

Die private Luchs-Haltung in Steinhorst ist dem Landkreis bekannt - und ist genehmigt, so Antje Präger vom Umweltamt. „Die sind nicht aus der Wildnis entnommen gewesen.“ Die beiden jungen Raubkatzen stammten aus einer Zucht. Der Nachweis dieser Herkunft sei Voraussetzung für eine Genehmigung. Darüber hinaus kontrolliere das Veterinäramt die tiergerechte Haltung.

Auch bei anderen artengeschützten Tieren sei die Herkunft aus Zuchten nachzuweisen. „Das ist bei den Haltern inzwischen angekommen“, verweist Präger darauf, dass es kaum noch Probleme gebe.

Dem Landkreis sind 45 Gehege mit Schalenwild wie Damhirsche und 60 Gehege mit artengeschützten Tieren gemeldet, sagt Präger. Die Bandbreite exotischer Haustiere ist ihr zufolge groß: „Wir haben relativ viele Vögel in Volieren. Vom Papagei bis zum normalen Waldvogel.“ Eichhörnchen, Schildkröten und Nandus zählt sie als weitere Beispiele auf. Weniger ungewöhnlich seien inzwischen Lamas.

„Manche Halter züchten tatsächlich“, sagt Präger zu den Gründen, sich außergewöhnliche Tiere zu halten. Das gelte besonders bei Vögeln und Schildkröten. Schlangen dagegen dürften ihr zufolge zu Modetieren zählen „Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Leute von diesen Tieren einfach nur fasziniert sind.“

rtm

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