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LED-Streit: Erst am Ende geht der Politik ein Licht auf

Isenbüttel LED-Streit: Erst am Ende geht der Politik ein Licht auf

Isenbüttel . Die Gemeinde Isenbüttel rüstet die Straßenbeleuchtung auf LEDs um. Dabei ging es bisher vordringlich um zwei Fragen: Wie sehen die neuen Laternenköpfe aus? Und wie gut leuchten sie eigentlich? In der Sitzung am Montagabend sollte es nur noch um die Auftragsvergabe gehen, gestalterisch und technisch hatte man sich ja bereits im Juli geeinigt - eigentlich.

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Straßenbeleuchtung mit LED: Erst nach zwei Rundgängen und anderthalbstündiger Beratung sprach sich der Isenbütteler Bauausschuss für die Auftragsvergabe aus.

Quelle: Ron Niebuhr

Verwaltungsmann Erich Day und Elektrotechniker Christian Heise hatten eine Umrüstung auf Kopfleuchten sowie asymmetrische, individuell programmierbare Zylinder- und Pilzleuchten ausgeschrieben. Die eingegangenen Angebote ließen, wie Bürgermeister Peter Zimmermann schnell feststellte, nur einen „ökonomisch sinnvollen Schluss“ zu - eigentlich.

Voran gegangen war eine Bereisung durchs abendliche Isenbüttel: Rund ums Rathaus schauten die Politiker, wie weit und wie hell die probehalber montierten LED-Laternen Straßen, Gehwege, Vorgärten und manchmal auch Wohnzimmer ausleuchteten. Vor allem letzteres sprach klar dafür, asymmetrische Leuchten einzusetzen - eigentlich.

Doch wie heißt es so schön: Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Und so entflammte die Diskussion, was hübsch oder hässlich ist, was stark oder schwach leuchtet, munter auf ein Neues. Um Licht in dieses individuell sehr unterschiedlich empfundene Dunkel zu bringen, reichte ein Rundgang übrigens nicht aus - ein zweiter folgte.

Katrin Below (SPD) drängte danach auf Vertagung, die Mehrheit plädierte nach anderthalbstündiger Beratung auf Antrag von Andreas Rösler (CDU) für die „einzige ökonomisch sinnvolle Lösung“ (rund 360.000 Euro) - endlich!

rn

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