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Gifhorn Stadt LED-Streit: Erst am Ende geht der Politik ein Licht auf
Gifhorn Gifhorn Stadt LED-Streit: Erst am Ende geht der Politik ein Licht auf
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16:00 13.11.2012
Straßenbeleuchtung mit LED: Erst nach zwei Rundgängen und anderthalbstündiger Beratung sprach sich der Isenbütteler Bauausschuss für die Auftragsvergabe aus. Quelle: Ron Niebuhr
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Verwaltungsmann Erich Day und Elektrotechniker Christian Heise hatten eine Umrüstung auf Kopfleuchten sowie asymmetrische, individuell programmierbare Zylinder- und Pilzleuchten ausgeschrieben. Die eingegangenen Angebote ließen, wie Bürgermeister Peter Zimmermann schnell feststellte, nur einen „ökonomisch sinnvollen Schluss“ zu - eigentlich.

Voran gegangen war eine Bereisung durchs abendliche Isenbüttel: Rund ums Rathaus schauten die Politiker, wie weit und wie hell die probehalber montierten LED-Laternen Straßen, Gehwege, Vorgärten und manchmal auch Wohnzimmer ausleuchteten. Vor allem letzteres sprach klar dafür, asymmetrische Leuchten einzusetzen - eigentlich.

Doch wie heißt es so schön: Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Und so entflammte die Diskussion, was hübsch oder hässlich ist, was stark oder schwach leuchtet, munter auf ein Neues. Um Licht in dieses individuell sehr unterschiedlich empfundene Dunkel zu bringen, reichte ein Rundgang übrigens nicht aus - ein zweiter folgte.

Katrin Below (SPD) drängte danach auf Vertagung, die Mehrheit plädierte nach anderthalbstündiger Beratung auf Antrag von Andreas Rösler (CDU) für die „einzige ökonomisch sinnvolle Lösung“ (rund 360.000 Euro) - endlich!

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