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Kulturfest mit Menschen aus 30 Ländern

Gifhorn Kulturfest mit Menschen aus 30 Ländern

Gifhorn. Spezialitäten, Musik, Folklore: „Gifhorn international“ - das vierte Kulturfest lockte am Wochenende viele Besucher in die Fußgängerzone. Dort präsentierten sich Vertreter aus „25 bis 30 Nationen“, schätzte Dr. Klaus Meister vom ausrichtenden Kultur-Fachbereich der Stadt. Was ihn faszinierte, war „die wahnsinnige Bereitschaft der Menschen sich einzubringen“.

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„Gifhorn international“: Menschen aus vielen verschiedenen Ländern feierten gemeinsam beim Kulturfest.

Quelle: Cagla Canidar

Rund um den Brunnen in der Fußgängerzone herrschte schon am Vormittag großer Andrang. Da gab es Stände mit Spezialitäten aus etlichen Ländern. Die türkische Pizza war ebenso gefragt wie Fleischspieße aus Griechenland, Gurkensuppe aus Polen oder gefüllte Weinblätter aus Syrien.

Mehr als 100 Menschen bestritten das Bühenprogramm. Da kündigte Willy Knerr vom Beirat für interkulturelle Zusammenarbeit eine polnische Folkloregruppe an, da präsentierten der aus Montenegro stammende Orchesterleiter Slanko Baban und sein Sohn David mit Klavier und Geige Beiträge vom Allerfeinsten. Genauso zeigte der Chor Temperamentos von der Internationalen Frauengruppe mit Sängerinnen aus 18 Nationen, dass Musik verbindet. Mit den Stücken „Volare“ und „Wie are the World“, brachten sie die Passanten zum begeisterten Mitswingen.

Auch Feuerwehr und Polizei waren dabei. Laut Dirk Schulz, stellvertrender Jugendwart, informierte die Wehr in russischer und türkischer Sprache über die Handhabung von Rauchmeldern und die Polizei mit arabischen und türkischen Infos über Sicherheit im Straßenverkehr.

Menschen aus aller Welt verwandelten die Fugängerzone in eine internationale Bummelmeile. Das erinnerte Heinz-Joachim Landsmann aus Wasbüttel an „Urlaube in Griechenland und der Türkei“. Auch Erich Frambach aus Triangel freute sich über das Kulturfest, „weil in Triangel so viele kurdische, türkische und griechische Menschen leben“. Bürgermeister Matthias Nerlich zitierte Mark Twain. „Reisen bildet“, hatte der Schriftsteller gesagt. „Heute braucht niemand zu reisen - sondern muss nur durch die Fußgängerzone flanieren“, freute sich Nerlich.

hik

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