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Kulturenrat steht schon in den Startlöchern

Gifhorn Kulturenrat steht schon in den Startlöchern

Landkreis Gifhorn. Miteinander ins Gespräch kommen, sich besser verstehen und Projekte angehen: Das wünscht sich die Kreispolitik von einem Kulturenrat. Eine Gründungsversammlung ist für Herbst 2016 geplant. Eine Info-Veranstaltung fand am Donnerstag im Großen Sitzungszimmer des Schlosses statt.

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Kulturenrat für den Landkreis gründen: Am Donnerstag fand eine erste Informationsveranstaltung im Gifhorner Schloss statt.

Quelle: Lea Rebuschat

Hauptverwaltungsbeamte, Kreistagspolitiker, freie Träger und Polizei hatte Kreisrat Rolf Amelsberg an einen Tisch geholt. „Das sind die Akteure, die auch später in einem Kulturenrat zusammenarbeiten werden“, so Amelsberg in seiner Begrüßung.

Fast eine Stunde lang gab’s dann wertvolle Informationen aus der Praxis. Rolf Amelsberg und Jugendschutzbeauftragter Bernhard Schuhose hatten dazu Thomas Seliger eingeladen.

Seliger ist Geschäftsführer des Braunschweiger Präventionsrates, den es bereits seit 1996 gibt. „In unserem Präventionsrat arbeiten eher Häuptlinge als Indianer - den Vorsitz hat das Sozialdezernenat“, so Seliger. Eine enge Verzahnung mit der Polizei, die Anbindung an Unterarbeitsgruppen und alle zwei Jahre ein Aktionsjahr zu unterschiedlichen Themenstellungen: „Wir haben wichtige Impulse gesetzt“, berichtete Seliger. Ein „Geburtsfehler“ des Braunschweiger Präventionsrates sei jedoch gewesen, dass er am Anfang über kein eigenes Budget und keine hauptamtliche Geschäftsführung verfügt habe. Das sei heute anders, auch Stiftungen brächten sich inzwischen bei der Projektfinanzierung ein.

Für die Wiederbelebung des Kreis-Präventionsrates stimmte der Jugendhilfe-Ausschuss im Februar 2016 - der Kreis hatte zuvor einen verbesserten Dialog zwischen Kulturen und Religionen eingefordert (AZ berichtete).

ust

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