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Gifhorn Stadt Kritik nach Großfeuer: Wehren nicht alarmiert
Gifhorn Gifhorn Stadt Kritik nach Großfeuer: Wehren nicht alarmiert
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22:45 25.07.2011
„Wir wollen ja nur helfen“: Calberlahs Ortsbrandmeister Dirk Leschner kritisiert nach dem Brand bei Sülfeld mangelnde Kooperation über Kreisgrenzen hinweg. Quelle: Photowerk (mar)
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„Wir wollen ja nur helfen, werden aber davon abgehalten“, ärgert sich Calberlahs Ortsbrandmeister Dirk Leschner über den „eisernen Vorhang“ zwischen Landkreis Gifhorn und Stadt Wolfsburg. „Die Leitstelle mobilisiert lieber Ortswehren aus entfernten Wolfsburger Stadtteilen, als uns zu rufen“, kritisiert Leschner. „In der Zeit wären wir doch drei Mal da.“

Und das sei beim Brand am Freitagabend nicht das erste Mal gewesen, berichtet Leschner. „Wir wurden schon häufiger nicht informiert. Dabei könnten wir bei Autounfällen auf der Tangente oft schneller da sein – und da kommt es doch auf jede Minute an.“

Isenbüttels Gemeindebrandmeister Matthias Klose kennt das Problem. Aber: „Wir bekommen es ja häufig nicht mal im Landkreis Gifhorn hin, über die Grenzen von Samtgemeinden hinweg zusammen zu arbeiten.“ Benachbarte Wehren seien zur Löschhilfe verpflichtet, „wir wollen uns aber nicht ums Feuer streiten“.

til

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