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Kritik an Schulobstprogramm des Landes

Kreis Gifhorn Kritik an Schulobstprogramm des Landes

Jeden Tag ein Apfel von Vater Staat, dafür können sich die Schulen in Niedersachsen bewerben. Kritik am Schulobstprogramm kommt jetzt von Gifhorns Landfrauen-Chefin Ilsemarie Dralle. Ihr geht es nicht weit genug.

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Obst für die Schulen: Das Programm von Minister Christian Meyer geht den Gifhorner Landfrauen nicht weit genug.

Kreis Gifhorn. Mit einem Korb voller Bananen und Weintrauben präsentierte Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) sein Schulobstprogramm medienwirksam. „Wenn der Minister unsere Kinder an heimische und regionale Produkte heranführen will, dann muss er auch bitte künftig als gutes Beispiel voran gehen“, sagt Dralle dazu. Bananen, so gesund sie auch seien, gehörten dann nicht in den Korb, sondern je nach Saison Erdbeeren, Äpfel, Mohrrüben und Kartoffeln.

Mindestens eine Schule pro Landkreis soll vom Schulobstprogramm profitieren, so der Minister. Dralle versteht auch nicht, warum sich Schulen überhaupt bewerben sollen. „Wenn er so etwas macht, muss er alle Schulen bedenken. Wo will er denn Grenzen setzen?“

Viel wichtiger wäre der Kreisvorsitzenden der Landfrauen, die jährlich 4000 Schülerinnen und Schüler mit den Aktionstagen „Kochen mit Kindern“ an das Thema Ernährung heranführten, die Aufklärung: „Ich sehe die Eltern in der Pflicht.“ Diese müssten den Kindern eine gesunde Ernährung vorleben, bevor der Staat in Schulobst investiere.

Deshalb setzen sich die Landfrauen laut Dralle auch dafür ein, dass die Vermittlung von Ernährungsbildung wieder in den Schulplan aufgenommen werde.

rtm

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