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Kritik am Zustand des neuen Radweges

Gifhorn Kritik am Zustand des neuen Radweges

Gamsen/Kästorf. Löwenzahn, Einjährige Rispe, Wegerich und Knöterich fühlen sich wohl auf dem gerade fertig gestellten Radweg in Gamsen und Kästorf. Ulrich Busse aus Gamsen ist sauer auf die Stadt - nicht nur vor seinem Grundstück an der Hamburger Straße sprießt das Unkraut. Kritik gibt‘s auch vom Kästorfer Ortsbürgermeister Jürgen Völke.

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Gerade erst fertig geworden: Unkraut wuchert aus den Fugen des Radweges - es hagelt Kritik.

Quelle: Sebastian Preuß

„Das sieht wirklich schlimm aus“, ärgert sich der 48-Jährige darüber, dass aus den Pflasterstein-Ritzen des neuen Geh- und Radwegs die Unkräuter in die Höhe wachsen. 2,6 Millionen Euro habe das Radweg-Projekt gekostet. „Dafür wurden die Anlieger kräftig zur Kasse gebeten - wir müssen beispielsweise 10.000 Euro zahlen“, ärgert er sich darüber, dass die Stadt den Radweg nun nicht pflegt. „Ich habe vor drei Wochen angerufen und auf den Zustand hingewiesen - passiert ist bisher nichts“, ist Busse verärgert. „Vielleicht will die Stadt zurück zur Natur“, merkt er zynisch an.

Auch in der Ortsdurchfahrt Kästorf verleihen Gräser und Unkräuter dem neuen Radweg ein „grünes Ambiente“ - insbesondre in Höhe der Diakonie. Busse, der früher selbst einmal in der Baubranche tätig war, sieht „Pfusch am Bau“ als Grund für den Unkrautwuchs an: „Möglicherweise ist als Unterbau zu wenig Mineralgemisch eingebracht worden, auch die Abstände zwischen den einzelnen Pflastersteinen sind zu breit.“

„Wir wünschen uns das auch besser“, sagt Kästorfs Ortsbürgermeister Jürgen Völke. Fugensand sei bei den Pflasterarbeiten nicht ordnungsgemäß und zu spät eingefegt worden, mutmaßt Völke.

ust

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