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Gifhorn Stadt Kreuzung Moorstraße wird das Nadelöhr
Gifhorn Gifhorn Stadt Kreuzung Moorstraße wird das Nadelöhr
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18:00 22.05.2014
B4-Sperrung in Gifhorn: Alexander Wollny (kl. Foto), Fachbereichsleiter Bauwesen in der Kreisverwaltung, erläuterte, wie sich das auf Isenbüttel auswirkt. Voller wird‘s auf alle Fälle. Quelle: (Archiv)
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Alexander Wollny, Fachbereichsleiter Bauwesen beim Kreis Gifhorn, schilderte den Verlauf der Umleitungen: Von Norden geht‘s von der B4 über die B188 (Richtung Meinersen), die L 283 (Leiferde) und die L 320 (Ribbesbüttel) zurück auf die B4, von Süden über die L292 (Isenbüttel), die K118, die K114 (Gifhorn) und die B 188 zurück auf die B4. Die B4 bei Gifhorn nutzen täglich 15.300 Fahrzeuge, geschätzt 10.000 benötigen eine der beiden Umleitungen.

Ein besonders kritischer Punkt ist die Einmündung der K 118 auf die K 114 am Isenbütteler Gewerbegebiet Moorstraße: „Die K 114 ist schon jetzt die am stärksten befahrene Kreisstraße“, sagte Wollny. Mit der Umleitung kommen zu den werktags aktuell 13.000 Fahrzeugen wohl noch einmal bis zu 5000 über die K 118 dazu. Die Ampel-Software passe sich zwar dem Verkehrsaufkommen an, „aber nicht unbegrenzt. Irgendwann ist das System ausgelastet“, sagte Wollny.

Nach Einschätzung von Reinhard Preuß, Verkehrsexperte der Gifhorner Polizei, führt die Umleitung zu einer Verdopplung der Verkehrsdichte in Isenbüttel. Das führe erfahrungsgemäß zu mehr Unfällen, „allerdings vor allem mit Blechschäden, da das Tempo im dichten Verkehr ja geringer ist“, sagte Preuß.

Wollny wie auch Preuß gehen davon aus, dass der Umleitungsverkehr durch Isenbüttel mit fortschreitender Dauer der Baumaßnahme abnimmt. Autofahrer mit Ortskenntnis oder Navigationsgerät an Bord fänden in aller Regel für sich besser geeignete Alternativrouten, so die Experten.

rs

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