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Gifhorn Stadt Kreisweit mehr Einbrüche als 2012
Gifhorn Gifhorn Stadt Kreisweit mehr Einbrüche als 2012
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00:15 25.12.2013
Negativtrend: In diesem Jahr registrierte die Polizei im Kreis Gifhorn deutlich mehr Wohnungseinbrüche als im Jahr zuvor. Quelle: c) www.nicht-bei-mir.de
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Während insgesamt die Kriminalitätsrate - vom Taschendiebstahl bis hin zum Betrug - bis Ende November rückläufig ist, so zeichnet sich für 2013 eine Zunahme an Einbrüchen in Wohnungen und Häusern ab. „In 2012 hatten wir 166 Taten im gesamten Landkreis, im November 2013 lagen wir schon bei 195 Einbrüchen“, berichtet der Gifhorner Kriminalhauptkommissar Andreas Sosniak. Besonders alarmierend sei der Trend noch nicht, denn in den Vorjahren gab es häufiger schon Zahlen dieser Größenordnung, beispielsweise in 2012 mit insgesamt 191 Wohnungseinbrüchen.

Besonderheiten bei der Vorgehensweise der Einbrecher und bei der Beute gebe es nicht, so Sosniak. Grundprinzip der Täter: Möglichst wenig Krach machen, möglichst schnell an Beute kommen. Und die muss leicht zu transportieren sein. Laptop, Schmuck, Bargeld und Fotoapparate sind bei den Tätern beliebt.

Örtlicher Schwerpunkt bei Wohnungseinbrüchen ist der Südkreis. „Das dürfte mit der Nähe zur Autobahn als Fluchtweg zu tun haben“, sagt Sosniak.

Um die Zahl der Einbrüche einzudämmen, setzt die Gifhorner Polizei auch auf Prävention. Moderne Sicherheitssysteme - besonders an der von Einbrechern am häufigsten als Zugang genutzten Terrassentür - können den Tätern schon die Arbeit vermiesen oder sie sogar verscheuchen. Und: „Häuser sollten auch bei Abwesenheit wie bewohnt aussehen, etwa durch eine Beleuchtung per Zeitschaltuhr“, rät Sosniak.

apo

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