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Gifhorn Stadt Kreistag: Grünes Licht für Generalverkehrsplan
Gifhorn Gifhorn Stadt Kreistag: Grünes Licht für Generalverkehrsplan
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08:00 30.08.2018
Auf den Weg gebracht: Der Landkreis braucht einen neuen Generalverkehrsplan. Quelle: Archiv
Landkreis Gifhorn

Der Kreistag bewilligte am Mittwoch 73.000 Euro für das Vorhaben.

Im Landkreis Gifhorn sei zuletzt im Jahr 1993 ein Generalverkehrsplan aufgestellt worden, begründete Erster Kreisrat Dr. Thomas Walter die Notwendigkeit des Projekts. Seitdem hätten sich zahlreiche Änderungen im Kreisstraßennetz ergeben, zudem hätten sich die Verkehrsbelastungen durch mehr Einwohner und neue Baugebiete verändert, argumentierte die Kreisverwaltung.

Die Erstellung des neuen Verkehrsplanes – auch der Radverkehr soll einbezogen werden – ist aufwändig. So steht am Anfang des Projekts eine umfangreiche Verkehrsanalyse und Bestandsaufnahme. Verkehrszählungen sind unter anderem auf den Kreisstraßen notwendig, stichprobenartig sollen auch Autofahrer befragt werden.

General-Verkehrsplan ist Prognose für die Zukunft

Neben der Darstellung der aktuellen Verkehrsbelastung geht es auch um die Erstellung einer Verkehrsprognose für den Zeithorizont bis 2030 – dabei sollen auch B-4- und A-39-Ausbau Berücksichtigung finden. Auch problematische Knotenpunkte und so genannte Unfallhäufungsstellen sollen genau unter die Lupe genommen werden, um Gefahren zu minimieren und das Leben von Verkehrsteilnehmern zu schützen. Zudem ist auch die Ermittlung der Lärmimmission für ausgewählte Ortsdurchfahrten vorgesehen.

Vermindern, Verlagern und Steuern des Verkehrsaufkommens, um Lebensqualität im Kreis zu erhöhen und den Umweltschutz zu forcieren: Die Neuauflage des Generalverkehrsplanes bezeichnet die Verwaltung als „Orientierungspunkt für Politiker, Planer und Bürger“. AfD und Grüne hatten vergeblich beantragt, das Thema im Verkehrsausschuss zu behandeln. Dieser Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt.

Von Uwe Stadtlich

Der Eichenprozessionsspinner ist auch im Landkreis Gifhorn weiter auf dem Vormarsch. Der Kreistag genehmigte am Mittwoch eine Sonderausgabe von rund 126.000 Euro zur Bekämpfung des gefährlichen Schmetterlings. Mehr als 600 Bäume an Kreisstraßen waren bisher betroffen.

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