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„Kreisel auf alter B 4 nicht kurzfristig umsetzbar“

Gifhorn „Kreisel auf alter B 4 nicht kurzfristig umsetzbar“

Die Gifhorner SPD hat beantragt, den Bau eines Kreisels auf der alten B 4 in Höhe der Einmündung der L 292 nach Isenbüttel auszuloten. Eine Machbarkeitsstudie soll erstellt werden. Zu diesem Antrag nimmt die Stadtverwaltung jetzt in einer Ergänzungsvorlage für den Ausschuss für Stadtplanung und Tiefbau Stellung. Umsetzbar sei das Projekt erst mit dem vierspurigen Ausbau der B 4. Und der liegt in weiter Ferne.

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Stau: Der Verkehrsfluss auf der alten B 4 könnte laut Stadtverwaltung durch einen Kreisel verbessert werden. Der ist aber erst mit dem vierspurigen Ausbau der neuen B 4 möglich.

Quelle: Uhmeyer (Archiv)

Die neue Ampel sei trotz veränderter Schaltung nicht optimal. „Ein Kreisverkehr würde den Verkehrsfluss definitiv verbessern“, heißt es in der Vorlage. Deshalb sei er im Zuge des vierspurigen B-4-Ausbaus auch geplant. Aber: Es mache keinen Sinn, den Kreisel vorher zu errichten, denn: Die Höhenlage des geplanten Kreisels stimme nicht mit der Höhenlage der vorhandenen Straßen überein. Die Anbindung der alten an die neue B 4 soll dann nicht mehr über eine Ampelanlage erfolgen. Die alte B 4 wird den Planungen zufolge mit einer Brücke über die vierspurige Bundesstraße geführt, um eine ampellose Anbindung zu schaffen.

Deshalb müsse bereits am Kreisel mit einer „Anrampung“ für diese Brücke begonnen werden, „so dass ein heute gebauter Kreisel nicht an die neue Planung angeschlossen werden könnte“, heißt es in der Vorlage.

Außerdem stünden für einen vorgezogenen Bau keine Haushaltsmittel zur Verfügung. Und: „Es bestehen keine Baurechte.“ Der Kreisel befinde sich auf dem Gebiet mehrerer Gebietskörperschaften. Außerdem sei Grunderwerb zu tätigen.

Das Fazit der Verwaltung: „Damit wird deutlich, dass kurzfristige Lösungen, die über Maßnahmen im Bestand hinaus gehen, nicht umsetzbar sind.“ Die Stadt beobachte die Situation weiter und bleibe mit der Straßenbauverwaltung in Kontakt.

fed

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