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Kreis verschärft Abschiebepraxis bei Flüchtlingen

Gifhorn Kreis verschärft Abschiebepraxis bei Flüchtlingen

Gifhorn. Der Kreis setzt die vom Land verschärfte Abschiebepraxis abgelehnter Asylbewerber konsequent um. „Abschiebungen werden nicht mehr angekündigt“, so Erste Kreisrätin Evelin Wißmann.

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Den Flüchtlingsstrom besser steuern: Der Landkreis Gifhorn hat nun seine Abschiebepraxis verschärft.

Quelle: Gero Gerewitz

Gifhorn. Aktuell wurden 1092 Flüchtlinge aufgenommen - 72 Prozent aus dem Balkan, 122 (elf Prozent) sind Syrer.

Ziel des Landkreises sei es, verstärkt an der Rückführung von Menschen aus sicheren Drittstaaten zu arbeiten, so Wißmann. Allein im Clausmoorhof befänden sich aktuell 211 Personen aus sicheren Drittstaaten. Davon seien 45 ausreisepflichtig, der Rest befinde sich noch im Verfahren.

Gemessen an der Gesamtzahl ist der Anteil der Flüchtlinge aus Syrien gering: Nur durch Zuweisungen am 4. und 5. November sei deren Anteil auf elf Prozent - 122 Menschen - gestiegen. Der größte Teil der Flüchtlinge im Kreisgebiet stammt vom Balkan: aus Montenegro (304/28 Prozent), Bosnien und Herzegowina (25/zwei Prozent), Serbien (136/12 Prozent), Kosovo (104/10 Prozent) sowie Mazedonien (112/10 Prozent) und Albanien (102/neun Prozent). Flüchtlinge aus Afghanistan gibt es derzeit nur 16 (ein Prozent) und 27 aus dem Iran (zwei Prozent). Weitere Flüchtlinge stammen aus dem Sudan (32/3 Prozent) und Elfenbeinküste (11/ein Prozent).

Freiwillig ausgereist seien inzwischen 295 Personen (davon 55 allein im Oktober und 56 im November), 45 Personen seien abgeschoben worden (19 davon im Oktober und acht Personen im November). Neun Personen seien im Rahmen des Dublin-Abkommens in sichere Drittstaaten zurück geführt worden.

Das Thema Flüchtlinge und Abschiebungen beschäftigt auch Gifhorns Polizei. „Wir haben erhöhten Personalaufwand“, so Sprecher Thomas Reuter.

ust

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