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Gifhorn Stadt Kreis übernimmt beim Abfallzentrum Regie selbst
Gifhorn Gifhorn Stadt Kreis übernimmt beim Abfallzentrum Regie selbst
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06:00 09.11.2018
Abriss des alten Wertstoffhofs: Der zuständige Fachausschuss hatte jetzt den Betrieb des künftigen Abfallwirtschaftszentrum als Thema auf der Tagesordnung. Quelle: Sebastian Preuß
Ausbüttel

Für 4,3 Millionen Euro entsteht ein vollwertiges Abfallwirtschaftszentrum für die Einwohner des Südkreises. Sie können dort ein viel breiteres Sortiment an Wertstoffen abliefern als bisher – Wesendorf ist das Vorbild.

Der zukünftige Betrieb soll auf folgenden Grundlagen basieren: Der Landkreis soll fachlich qualifizierte Mitarbeiter ausbilden sowie Mitarbeiter des Kirchenkreises Gifhorn qualifizieren und in feste Beschäftigungsverhältnisse überführen. Angedacht ist zum Beispiel, eine Werkstatt einzurichten, wo arbeitslose und sozial benachteiligte Menschen Elektroschrott zerlegen. Die Zusammenarbeit mit der vom Kirchenkreis getragenen Jugendwerkstatt soll damit sogar ausgebaut werden.

Die jährlich anfallenden Personalkosten von 300.000 Euro sollen sich Landkreis und Kirchenkreis fiftyfifty teilen. Der zusätzliche personelle Anteil des Landkreises besteht aus zwei Fachkräften für Kreislauf- und Abfallwirtschaft und einer Verwaltungskraft. Durch die Selbstorganisation will der Landkreis flexibel auf Anforderungen und Veränderungen des Betriebs reagieren können.

Biomüll-Entsorgung ab 2019 billiger

Die Entsorgung von Biomüll wird vom kommenden Jahr unter Umständen billiger. Der Ausschuss empfahl, die Zahl der Pflichtleerungen bei der Biotonne von 13 auf zwölf pro Jahr zu senken. Laut Verwaltungsvorlage reduziert sich damit die Jahresgebühr für eine 120-Liter-Tonne von 63,60 auf 58,68 Euro und bei einer 240-Liter-Tonne von 127,20 auf 117,36 Euro. Alle übrigen Abfall-Gebühren bleiben gleich.

Eichenprozessionsspinner bleibt Dauerthema

Seine Saison ist eigentlich vorbei, aber der Eichenprozessionsspinner hält den Landkreis auch und gerade jetzt auf Trab. Dem Umweltausschuss berichtete Kreisrat Mirco Schmidt vom Gespräch des Landrats Dr. Andreas Ebel mit Umweltminister Olaf Lies und Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast.

Demnach habe das Land zugesagt, sich finanziell an der Bekämpfung zu beteiligen. Mitte oder Ende kommender Woche soll es dazu konkretere Aussagen geben. Auch das Wie ist noch nicht klar. Mehrere Mitglieder des Ausschusses hakten nach, vor allem was Eichenwälder im Drömling angeht. Dr. Arne Duncker von den Grünen forderte, dass der Eichenprozessionsspinner so bekämpft wird, dass andere Arten verschont bleiben.

Kreis gibt Zuschüsse zur Jagd auf Nutria, Marderhund und Waschbär

Der Kreis fördert die Bejagung von Nutria, Marderhund und Waschbär im Etat 2019 mit 22.000 Euro. Nur Duncker stimmte gegen einen entsprechenden Antrag der Mehrheit aus CDU, SPD; FDP und Unabhängigen. So soll es pro Tierart 5000 Euro an „Schwanzprämien“ geben und 7000 Euro Zuschüsse für die Fallen und die Lehrgänge dafür.

Entschlammung des Schlossgrabens kostet zwei Millionen Euro

Die Entschlammung des Schlossgrabens wird mit rund zwei Millionen Euro teurer als bislang gedacht, berichtete Alexander Wollny vom Bau-Fachbereich. Eine alternative Lösung sei noch in der Prüfung. Es sei aber zweifelhaft, ob sie wirksam wäre.

Von Dirk Reitmeister

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