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Gifhorn Stadt Kreis steckt mehr Geld in seine Straßen
Gifhorn Gifhorn Stadt Kreis steckt mehr Geld in seine Straßen
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20:01 19.04.2018
Die Straßenbauer kommen: Der Landkreis investiert mehr als sonst in die Erhaltung seiner Straßen. Quelle: Cagla Canidar Archiv
Kreis Gifhorn

Jährlich drei Millionen Euro für die Kreisstraßen und eine Million für die Radwege: Das sieht das neue Programm vor, das noch bis 2020 läuft. Die Verwaltung hofft, dass die Politik auch darüber hinaus so wie jetzt ausreichend Geld genehmigt.

Fünf Straßen mit der Note 5 – darunter bei Parsau und Kaiserwinkel – und 14 mit der Note 4,5 – darunter zwischen Isenbüttel und Ausbüttel, zwischen Wiswedel und Benitz und in Höfen – sind nun fällig. Außerdem will der Landkreis zehn weitere Straßen angehen, die noch nicht ganz so marode sind, darunter die K 7 zwischen Wesendorf und K 4, die Tangente in Gifhorn sowie die Ortsdurchfahrten Bokensdorf, Triangel, Lagesbüttel, Abbesbüttel, Adenbüttel, Edesbüttel und Groß Schwülper.

Unter den neun Radwegen sind die zwischen Hillerse und Dalldorf, zwischen Rötgesbüttel und Ribbesbüttel, an der Teilzufahrt zum Tankumsee und an der Tangente bis Calberlah sowie zwischen Gravenhorst und Rötgesbüttel. „Die touristischen Radwege haben wir auch im Blick“, kündigte Landrat Dr. Andreas Ebel an. Zurzeit laufe eine Bestandsaufnahme, in welchem Zustand die Radwanderwege sind. Dazu will der Landkreis mit den Kommunen kooperieren.

Im Vergleich zu den Vorjahren hat der Landkreis den Etat deutlich aufgestockt. Beim Programm, das von 2012 bis 2016 lief, seien jährlich insgesamt 1,2 Millionen Euro geflossen. Laut Alexander Wollny vom Bau-Fachbereich wäre bei diesem Umfang jede Straße einmal in 400 Jahren an der Reihe gewesen. Der Zustand der Fahrbahnen habe sich zunehmend verschlechtert. Die Durchschnittsnote liege nun bei 2,8.

Was bedeutet das? Wollny macht das an einer Rechnung fest. Die 410 Kilometer Kreisstraßen seien etwa 600 Millionen Euro wert. Käme der Zustand auf die Note 2,9, hätte der Landkreis 17 Millionen Euro Anlagevermögen „verbrannt“. „Der Wert soll auf keinen Fall schlechter werden.“ Im Gegenteil: Der Landkreis wolle die Note 2,7 erreichen. „Das wäre eine Wertverbesserung von immerhin 17 Millionen Euro.“

Von Dirk Reitmeister

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