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Kreis Gifhorn: Sommer mit Rekordwerten

Landkreis Gifhorn Kreis Gifhorn: Sommer mit Rekordwerten

Landkreis Gifhorn. Viele heiße Tage, wenig Regen, dafür Wetterkapriolen wie das Hagelunwetter - der Sommer 2013 im Landkreis Gifhorn war sehr besonders.

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Gefragte Abkühlung: Die anhaltend warmen Tagen bescherten der Gifhorner Allerwelle reichlich Ansturm.

„Der Sommer war schon ganz ordentlich“, sagt Jens Fildebrandt vom Deutschen Wetterdienst. Nur zwei Sommer in diesem Jahrtausend waren noch besser.

Sommer, das sind für die Braunschweiger Agrarmeteorologen - sie beliefern vornehmlich die Landwirtschaft mit Wetterdaten - die Monate Juni bis August. Und die waren in diesem Jahr zusammen genommen 1,5 Grad wärmer als das „langjährige Mittel“, das sich aus Datenaufzeichnungen von 1961 bis 1990 errechnet. Noch heißer waren die Sommer 2003 (+3,1 Grad) und 2006 (+2,0 Grad). „Aber es gab auch 2013 viele heiße Tage“, so Fildebrandt: insgesamt 31 mit mehr als 25 Grad (2003 waren es 47) und immerhin neun mit mehr als 30 Grad (2003: 17). Auffällig weit unter dem Durchschnitt von 200 Litern lag die Niederschlagsmenge mit nur 90 Litern. Auch wenn dieser Wert lokal unterschiedlich ausfalle: „Der Sommer war zu trocken“, konstatiert Fildebrandt. Auch was die gemessene Sonnenscheindauer betrifft, so übertrifft der vergangene Sommer den Mittelwert um 150 Stunden. Der heißeste Tag war der 2. August, da wurden von der Gifhorn am nächsten liegenden Wetterstation in Braunschweig 35,0 Grad gemessen. Der heißeste Tag, der dort jemals festgehalten wurde, hatte 38,2 Grad. „Wettermäßig war‘s also gut, aber nicht herausragend“, so Fildebrandt. Dass die Menschen es auch so empfanden, könne auch daran liegen, dass der Winter dunkel und relativ lang gewesen sei, es sich im April, Mai und Anfang Juni „immer noch so dahin schleppte“ und Mitte Juni dann der Sommer losbrach: „Ein starker Kontrast prägt sich besser ein.“

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