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Kreis Gifhorn: Schon 61 Baumunfälle

Gifhorn Kreis Gifhorn: Schon 61 Baumunfälle

Vom Erfolg des vergangenen Jahres ist nichts geblieben: Bei den Baumunfällen steuert der Landkreis Gifhorn jetzt wieder die gewohnt hohen Zahlen an. Allein am Montag gab es drei, am Donnerstag einen weiteren.

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Baumunfälle im Kreis Gifhorn: 61 Mal kamen dieses Jahr Fahrzeuge von der Straße ab und prallten gegen Bäume.

Quelle: Photowerk (Archiv)

Bislang gab es 61 Baumunfälle in 2014, davon 21 schwere. Bis Ende Juli vorigen Jahres registrierte Reinhard Preuß von der Polizei Gifhorn 54 Unfälle, davon sieben, bei denen es Tote und Schwerverletzte gab. 2012 waren es wie jetzt 61 Baumunfälle, davon 21 folgenschwere.

„Es ist ein Phänomen, dass die Baumunfälle immer weniger in Kurven, sondern auf gerader Strecke passieren“, sagt der Experte. „Für den Autofahrer, der auch vom Unterbewusstsein gesteuert wird, ist eine Allee etwas Schönes und nichts Gefährliches.“ Folge: Er werde unkonzentrierter, kümmere sich um andere Dinge.

„Die Bäume springen nicht plötzlich auf die Fahrbahn.“ Polizeisprecher Lothar Michels findet, dass die Fahrer immer mehr abgelenkt würden - vom Smartphone, aber auch durch ihre eigenen Fahrzeuge mit Multimediaanlagen. „Ich frage mich, ob so eine hochtechnische Ausstattung sinnvoll ist.“ Preuß sieht weitere Ursachen, etwa gesundheitliche Probleme wie Zucker, Kreislaufschwäche oder Sekundenschlaf.

In der Vergangenheit seien Unfallhäufungsstellen entschärft worden, so Preuß. Sein Motto: „Bäume weg oder Leitplanken hin.“ Die nächste Strecke, die er im Visier hat, ist die B 244 Hankensbüttel-Wittingen. Sein Problem: Oft gebe es keine Schwerpunkte, Baumunfälle verteilten sich über den ganzen Kreis. Die Unfallstellen vom Montag zum Beispiel seien bislang nicht auffällig gewesen.

rtm

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