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Kreis Gifhorn: Mülltonnen-Ärger und kein Ende

„Austausch wäre nicht nötig gewesen“ Kreis Gifhorn: Mülltonnen-Ärger und kein Ende

Fast alle neuen Mülltonnen sind ausgeteilt, mehr als zwei Drittel der alten inzwischen eingesammelt. Die Kritik der Bürger am Tonnentausch ebbt dagegen noch nicht ab. Kommt jetzt auch noch der Bund der Steuerzahler ins Spiel? Den einzuschalten überlegt sich zumindest Hartmut Gaedecke aus Leiferde. Er sieht den Austausch der Tonnen als reine Verschwendung von Steuergeld.

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Quelle: Archiv

Kreis Gifhorn. „Der Austausch wäre nicht nötig gewesen.“ Die alten Tonnen hätten noch hervorragend funktioniert. Vielleicht hätte man sie ja mit Chips in Aufklebern nachrüsten können.

Landkreis Gifhorn und Remondis erklären den Tonnenaustausch dagegen mit dem logistischen Aufwand. „Erst seit Mitte der 90-er Jahre verfügen viele Abfallbehälter über ein so genanntes Chipnest, welches für die Aufnahme des Transponders an der richtigen Position vorgesehen ist“, so der Landkreis. Der bestand sei teilweise deutlich älter. Es wäre auch laut Florian Freitag von Remondis Gifhorn viel zu aufwändig und langwierig gewesen, die tauglichen Alttonnen zu identifizieren. Und in Sachen Chips im Aufkleber winkt Freitag gleich ab: Die würden nicht lange halten.

Darüber hinaus wollte der Landkreis, dass die neuen Tonnen sein Eigentum sind und somit „unabhängig vom Abfallunternehmen genutzt werden können“, so die Verwaltung. Die alten Tonnen gehören Remondis.

Aus den alten Tonnen werden neue oder zum Beispiel Getränkekisten, erläutert Freitag die Weiternutzung. „Sie werden in einer Art Mühle zu Granulat zerkleinert.“ Und das nach Farbe sortiert.

Eine Weiterverwendung als Tonne sei auch aus logistischen Gründen nicht möglich: Zum Stapeln beim Einsammeln müssen die Räder abmontiert werden - das mache die Tonnen unwiederbringlich kaputt, teilt die Gifhorner Kreisverwaltung auf AZ-Anfrage mit.

rtm

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