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Krankes Wildschwein: Veterinäramt warnt

Gifhorn Krankes Wildschwein: Veterinäramt warnt

Ein für Haustiere absolut tödliches Herpes-Virus ist bei einem Wildschwein im Kreis Celle nachgewiesen worden. Da die Schwarzkittel täglich kilometerlange Strecken zurück legen, warnt auch das Veterinäramt des Kreises vor der so genannten Pseudowut.

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Quelle: Archiv

Die Erkrankung, die bei Wild- und Hausschweinen auftreten kann und auch als Aujezky-Krankheit (benannt nach einem ungarischen Tierarzt, der sie erstmals nachgewiesen hat) bekannt ist, verlaufe nahezu bei allen Säugetieren tödlich, so Kreis-Veterinär Dr. Christof Schwartpaul. Bei Rindern, Hunden, Katzen und auch Schafen komme es nach einer Infektion schnell zu Gehirn- und Rückenmarksentzündugen mit tödlichen Ausgang. Hilfe gebe es nicht.

Die Pseudowut, die bei einem Wildschwein im Hegering Hermannsburg-Müden nachgewiesen wurde, sei eine sehr seltene Erkrankung, die bei Hausschweinen als anzeigepflichtige Seuche gelte und auf Bauernhöfen seit 13 Jahren nicht mehr aufgetreten ist, so Schwartpaul. „Das Wildschwein ist Virus-Hauptwirt - infizierte Haustiere sterben garantiert“, rät der Kreisveterinär dazu, Hunde in Wald und Feld anzuleinen. Die Berührung von Speichel und Schweiß eines infizierten Schweines reiche aus, um die Krankheit auf Haustiere zu übertragen. Bei der Infizierung eines Hundes gebe es keine Behandlungsmöglichkeiten. Er stirbt in kürzester Zeit.

Thomas Reuter, Sprecher der Gifhorner Kreisjägerschaft, sieht ebenfalls die Gefahr, dass die Pseudowut sich von Celler Raum in das Kreisgebiet ausbreitet. „Wildschweine legen bei ihrer Nahrungssuche häufig 30 bis 40 Kilometer pro Tag zurück“, weiß Reuter.

ust

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