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Gifhorn Stadt Kranke Eichen: Waldkalkung per Hubschrauber
Gifhorn Gifhorn Stadt Kranke Eichen: Waldkalkung per Hubschrauber
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00:17 18.09.2016
Kranke Eichen: Das Forstamt Südostheide plant Waldkalkungen im Landkreis Gifhorn. Quelle: Archiv
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In den 80-er Jahren habe es eine erste Waldkalkungswelle gegeben. „Das haben wir in der letzten Zeit relativ wenig gemacht“, sagt Christian Heine vom Forstamt Südostheide. Nun soll es wieder so weit sein, und zwar in Wäldern bei Vordorf (30 Hektar) und bei Dedelstorf (50 Hektar). „Wir erhoffen uns dort eine Vitalisierung der Bestände.“

Mit Hubschraubern soll der Kalk aufgebracht werden, voraussichtlich in der ersten Hälfte des Oktobers. Der Auftrag sei gerade ausgeschrieben. Der genaue Zeitraum stehe deshalb noch nicht fest. Innerhalb einer Woche soll das Ganze erledigt sein. Gesperrt werde der Wald nur für die Zeit, in der die Hubschrauber fliegen. „Eigentlich geht das recht flott“, verspricht Heine. Und das Mittel sei auch nicht giftig, sondern ein mild wirkender Kalk.

Hintergrund der Maßnahme ist die sogenannte Eichenkomplexkrankheit: Durch starke Witterungsschwankungen gebe es Frostrisse in den Bäumen, in denen sich zunächst Insekten wie Eichenwickler und Frostspanner setzten und zum Abschluss auch noch Pilze. Die Kalkung soll den sauren Regen abpuffern - bei Vordorf haben Untersuchungen im Unterboden einen zu niedrigen ph-Wert ergeben - und damit die Bäume kräftigen. „Die Waldbesitzer haben die Kalkung mehrfach eingefordert.“

rtm

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