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Gifhorn Stadt Kraniche, Torf und Badestrand – mit dem Rad durchs Große Moor
Gifhorn Gifhorn Stadt Kraniche, Torf und Badestrand – mit dem Rad durchs Große Moor
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00:17 29.07.2018
Der Abstecher lohnt sich auf alle Fälle: Wer eine Radtour druchs Große Moor macht, findet am Bernsteinsee Unterhaltung und Abkühlung. Quelle: Archiv
Sassenburg

Zugegeben: Für Naturfreunde ist das Große Moor im Frühjahr und Herbst noch interessanter, denn dann kommen die Kraniche gerade an oder sammeln sich zum Abflug. Doch auch der Sommer hat entlang der Runde etwas zu bieten. Etwa einen Abstecher bei Stüde zum Bernsteinsee.

30 bis 35 Kilometer: Es geht einmal um das Große Moor. Quelle: Landesvermessung Niedersachsen

Beim Start in der Gifhorner Innenstadt geht es erst einmal zum Schlosssee und von dort durch den Dragen in Richtung Triangel. Wer zwischen Schlosssee und B 188 den holprigen Waldweg meiden will, kann auch über Lüneburger Straße und B 188 zum Dragen fahren. Von Triangel geht es erst einmal geradeaus durch das längste Dorf weit und breit, Neudorf-Platendorf.

Nicht nur etwas für Naturfreude: Das Große Moor bei Westerbeck hat einiges zu bieten. Quelle: dpa

Ein paar Kilometer außerhalb biegt der Stüder Heudamm nach rechts ab. Er führt durch eine typische Landschaft des Großen Moores, wo immer noch der Torfabbau das Bild dominiert. Über den Elbeseitenkanal geht es am Celler Lager vorbei nach Westerbeck und über Dannenbüttel zurück nach Gifhorn. Die Tour ist etwa 30 bis 35 Kilometer lang.

Achtung: Der Stüder Heudamm ist streckenweise sehr rumpelig. In die Jahre gekommen ist auch der Asphalt auf dem Feldweg vom Elbeseitenkanal nach Westerbeck über das Euflor-Werk, der Weg ist aber der Landesstraße vorzuziehen.

Tipp: Wegen der Einbahnstraßenregelung im Osten Gifhorns sollte während der Tangenten-Bauphase die Fahrtrichtung im Uhrzeigersinn über Neudorf-Platendorf hin zum Großen Moor und über Westerbeck und Dannenbüttel zurück gewählt werden.

Radtouren durch den Kreis: Die AZ gibt Tipps

Wälder, Wiesen, Seen: Im Landkreis Gifhorn gibt es viele Ziele, die sich per Fahrrad ansteuern lassen. Die Aller-Zeitung hat einige Tourenvorschläge zusammen gestellt. Doch Möglichkeiten gibt es noch viel mehr. Und zur guten Ausrüstung mit Kartenmaterial sei geraten.

Für die eigene Tourenplanung haben Gifhorner die Auswahl unter zwei Radwanderkarten für das Kreisgebiet. Die offizielle Radwanderkarte der Südheide Gifhorn hat den Maßstab 1:60.000 und ist in der Bikeline-Reihe vom Esterbauerverlag erschienen. Darüber hinaus gibt es die Radwanderkarte „Südheide Gifhorn“ im Maßstab 1:75.000 des Landesamtes für Geoinformation und Landesvermessung LGN.

Bei der Touristinfo der Südheide Gifhorn am Cardenap gibt es zusätzlich die Themen-Radwanderkarte „Unbegrenzt“ plus Infobroschüre über Routen entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze sowie Infoflyer und Broschüre zum neuen Themenradweg „Allerhoheit“. Auch im Internet unter www.suedheide-gifhorn.de hat das Team um Geschäftsführer Jörn Pache Tourenvorschläge parat.

Von Dirk Reitmeister

Zu zwei Verkehrsunfällen in der Gifhorner Innenstadt sucht die Polizei die Geschädigten und mögliche Zeugen. An der Einmündung vom Cardenap auf die Lüneburger Straße fuhr eine Autofahrerin einen Jungen auf seinem Fahrrad an. Und am Schillerplatz beschädigte ein 25-Jähriger beim Ausparken einen weißen VW Up.

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