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Kran im Doppelpack: Mühle bekommt vier neue Flügel

Gifhorn Kran im Doppelpack: Mühle bekommt vier neue Flügel

Doppelter Kran-Einsatz am Mühlenmuseum in Gifhorn: Natascha hat gestern ihre neuen Flügel bekommen. Jetzt ist die ukrainische Mühle wieder komplett.

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Neue Flügel für Natascha: Bei der Arbeit an der ukrainischen Mühle im Gifhorner Museum waren gleich zwei Autokräne im Einsatz.

Quelle: Photowerk (sp)

Gifhorn. Orkantief Siegfried hat im vorigen Sommer einer der ältesten Mühlen der Einrichtung die Flügel zerbrochen, so Museumschef Horst Wrobel. Immerhin: „Die haben 30 Jahre lang gehalten. Das zeigt, dass es gute Handwerkstechnik war.“ Die neuen Flügel aus Lärchen- und Eichenholz sind in der Museumswerkstatt - ebenfalls in wochenlanger Handwerksarbeit - gebaut worden. Einer der alten Flügel soll noch repariert und als Anschauungsstück vor der Natascha-Mühle hingelegt werden, um die Dimension zu verdeutlichen. Jeder Flügel ist knapp zehn Meter lang.

Eigentlich waren die neuen Flügel laut Wrobel schon im Herbst fertig, doch den Anbau wollte er doch lieber nach der kalten Jahreszeit angehen. Jetzt ist er heilfroh, dass die Flügel zum Saisonstart dran sind. Denn Natascha hat für Wrobel eine besondere Bedeutung, nicht nur weil sie eine der ersten Mühlen des Museums ist. „Das ist die Mühle, die am meisten angestoßen hat.“ Etwa die Städtepartnerstadt mit Korssun-Schewtschenkiwski und den Bau der russische Kirche. rtm

Zwei Kräne, beide mit 40 Meter weit ausfahrenden Armen, hatte Jörg Reinebeck im Einsatz. Ein Kran hob die einzelnen Flügel in Position, am anderen war der Korb mit den Spezialisten Johannes König und Sergej Palmert befestigt, die die Flügel in luftiger Höhe befestigten. „Es ist ein bisschen windig, aber es geht noch“, sagte Reinebeck, dessen Kräne beide ihre Arme voll ausgefahren hatten.

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