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Kränklicher Fuchs im Wald: Wanderer alarmieren Polizei

Gifhorn Kränklicher Fuchs im Wald: Wanderer alarmieren Polizei

Gifhorn. Ein kränklicher Fuchs sorgte am Dienstagmorgen im Eyßelgehege bei Gifhorn für Aufregung unter Spaziergängern. Der Landkreis Gifhorn schließt eine Tollwuterkrankung nahezu aus.

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Kränklicher Fuchs im Eyßelgehege: Dieses Tier wurde vom Jäger erlöst und wird nun im Labor untersucht.

Quelle: Photowerk (sp)

Diesen Waldspaziergang wird Hundebesitzerin Monika Schramm so schnell nicht vergessen. „Ich habe gleich die Polizei gerufen“, berichtet sie von ihrer Begegnung mit dem kränklich und verwirrt wirkenden Fuchs. Der sei abgemagert und voller Zecken gewesen. Und dazu noch wenig scheu, das machte Schramm und weitere Spaziergänger im Eyßelgehege misstrauisch. „Er kam immer näher.“

Der von einem Jäger von seinem Leid erlöste Fuchs ist inzwischen beim Kreisveterinäramt. „Wir schicken ihn zum Landesamt Laves nach Hannover“, sagte Kreisveterinär Dr. Christof Schwartpaul auf AZ-Nachfrage. „Dort wird er im Labor untersucht.“

Ein Schnellergebnis erwartet Schwartpaul nach vier bis fünf Tagen, das Endergebnis nach etwa zwei bis drei Wochen. „Tollwut ist extremst unwahrscheinlich“, sagt der Kreisveterinär. „Wir sind in Deutschland seit 2008 tollwutfrei.“ Wie auch viele Nachbarländer. Bis 2012 habe auch der Landkreis etwa 60 bis 80 Füchse stichprobenartig zur Untersuchung geschickt. Seitdem werden nur noch kranke oder verendete Tiere wie im aktuellen Fall zur Laves geschickt. Bisher hätten die Ergebnisse die Tollwutfreiheit stets bestätigt.

Vielleicht handele es sich bei dem aus dem Eyßelgehege um einen Jungfuchs, der noch wenig Scheu vor Menschen zeige, und der unter anderen Krankheiten wie Räude oder Staupe litt, so Christof Schwartpaul. Auch andere Gründe für die Schwäche des Tieres seien möglich.

rtm

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