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Kopfläuse an zwei Schulen im Kreis Gifhorn

Zu Beginn des Schulhalbjahres Kopfläuse an zwei Schulen im Kreis Gifhorn

Die Aufregung bei Facebook war groß – vom Kopfläuse-Befall an Schulen im Landkreis Gifhorn war die Rede. Am Dienstag gab’s Entwarnung vom Gesundheitsamt des Kreises. Leiter Josef Kraft sagt, von einer regelrechten Epidemie könne keine Rede sein.

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Kopfläuse: An zwei Schulen im Landkreis Gifhorn sind Fälle gemeldet worden.

Quelle: Archiv

Landkreis Gifhorn. Allerdings gebe es gemeldete Fälle aus dem Papenteich: von der Grundschule Rötgesbüttel und einer Schule in Meine.

„Die Fälle im Papenteich wurden zu Beginn des Schulhalbjahres – also kurz nach Ende der Sommerferien – festgesellt“, erklärt der Chef des Kreis-Gesundheitsamtes. Die Schulen und auch Kindergärten seien verpflichtet, umgehend die Behörde zu informieren, sollten die blutsaugenden Insekten festgestellt worden sein.

Unter dem Motto „Läuse zu haben ist keine Schande, sie zu behalten jedoch schon“ hatte Gesundheitsamt-Expertin Susanne Schneider schon mehrfach zu einem offenen Umgang mit dem Thema aufgerufen (AZ berichtete). Schließlich ist der Kopflausbefall im Kindesalter nach den Erkältungskrankheiten die zweithäufigste Erkrankung.

Der Hauptwirt der Kopflaus ist der Mensch. Die zwei bis vier Millimeter großen Parasiten krabbeln bei direktem Kontakt von einem Kopf zum anderen. Indirekt ist eine Weitergabe über Bürsten, Kämme, Kopfbedeckungen, Schals aber auch Autositze möglich. Der Läusestich, der einen lästigen Juckreiz verursache, finde alle zwei bis drei Stunden statt. Zudem würden pro Läuseweibchen rund 100 Eier (Nissen) abgelegt.

Alle zugelassenen Kopflausmittel – über Details informiert das Gesundheitsamt – töten die frei beweglichen Läusestadien ab, nicht aber hundertprozentig die Eier. Darum ist eine Zweitbehandlung nach acht bis zehn Tagen erforderlich, um die aus den überlebenden Nissen nachgeschlüpfte Läusegeneration zu vernichten.

Von Uwe Stadtlich

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